Warum uns Absagen wirklich Leid tun – der Wahrheits-Check

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23. September 2014 / geposted in Karriere / 2 Kommentare / von Michael Bilina
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Sich für eine neue Position zu bewerben, ist oftmals mit konkreten Erwartungen für eine neue Karriere verbunden. Auch wenn man manchmal damit rechnet: Eine Absage zu erhalten, ist sicher nicht das, was man erhofft, und wird oft als Niederlage oder Enttäuschung empfunden. Mit diesem Blog-Beitrag wollen wir einen Einblick in die „Absage-Kultur“ der Allianz geben und erklären, was hinter den Formulierungen unserer Absagen steckt.

Das Absage-Mail beginnt grundsätzlich immer mit dem Satz: „Wir bedanken uns für Ihr Interesse an der Mitarbeit in der Allianz.“

Wer sind „wir“?

„Wir“ – das ist das Recruiting-Team der Allianz und all jene, die sich mit dem Employer Branding, der Arbeitgebermarke Allianz, beschäftigen. Die Recruiterinnen und Recruiter sprechen bei ihren Schreiben auch für die Führungskräfte, welche schlussendlich die Entscheidung über die Besetzung der Position treffen.

Und warum bedanken wir uns?

Wir freuen uns wirklich über steigende Bewerberzahlen, sind diese doch auch ein Gradmesser für die Attraktivität der Allianz als sicherer Arbeitgeber, als Unternehmen, das sich mit Weitblick mit der Versicherung von morgen befasst.

Jahr für Jahr nehmen die Bewerbungen für offene Stellen in der Allianz zu. 2013 waren es 6.600 Kandidatinnen und Kandidaten, die sich online für einen Job bei der Allianz in Österreich interessiert haben. Da sind zum Beispiel die 730 Bewerbungen für einen der 120 Praktikumsplätze in den Ferien noch gar nicht mitgerechnet.

Etwa 300 offene Positionen werden jedes Jahr in der Allianz besetzt. Die Rechnung ist einfach – das Ergebnis wirkt aber dennoch hart und ernüchternd: Mehr als 95% aller Bewerbungen muss das Recruiting-Team absagen.

Über die Qualität von Bewerbungen

Von der zielgerichteten – und gewünschten – Kombination aus Motivationsschreiben und Lebenslauf bis zum Kompendium aus Schulzeugnissen, Arbeitsbestätigungen und Erste-Hilfe-Zertifikaten: Leider erkennen wir viel zu oft in den Anschreiben – besser: Motivationsschreiben –, dass sich die Kandidatinnen und Kandidaten einfach nicht mit der Allianz als möglichem neuem Arbeitgeber auseinander gesetzt haben.

Sehr geehrte Damen und Herren – ich wollte schon immer in Ihrer Rechtsanwaltskanzlei arbeiten, Sie sind eine große Immobilienfirma …..“ – oftmals ist auch der Firmenname in anderer Schriftart und Größe als der Rest des Textes dargestellt – Anzeichen eines (schlecht gestalteten) Serienbriefs.

Unser Recruiting-Team klickt bei diesen Bewerbungen ohne große Bedenken auf den Absage-Button in unserem Bewerber-Portal. Auf die Schimmelbrief-Bewerbung erfolgt – zugegeben – eine Schimmelbrief-Absage.

 

Wenn der Zug für eine Stelle abgefahren scheint … © Fotolia

Erkennen wir allerdings eine individuelle Auseinandersetzung bei der Bewerbung mit der Allianz als Arbeitgeber und der konkret ausgeschriebenen Position, drücken wir unsere Wertschätzung auch in unserer Antwort aus.

Möglichkeiten, sich über die Allianz als Arbeitgeber zu informieren, gibt es viele. Interessante Porträts von Kolleginnen und Kollegen auf Whatchado, kununu – der Arbeitgeberbewertungsplattform – oder auf branding.solution, dem Onlinemarkt von karriere.at.

Mut zur „zweiten Chance“

Oftmals entscheiden nur Kleinigkeiten für eine Kandidatin oder einen Kandidaten. Wir möchten aber Mut zur „zweiten Chance“ für eine Karriere in der Allianz machen.

Was wir nicht wollen, ist, dass sich qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten z.B. durch die Darstellung der Anforderungen für eine Stelle abschrecken lassen. Zuletzt haben wir dieses auch Thema auf der Karriereseite der Allianz auf Facebook erörtert. Wir laden mit unseren Ausschreibungen ganz ausdrücklich qualifizierte Kandidatinnen für eine Bewerbung ein.

„Wir würden uns freuen, wenn wir trotz der Absage für Ihre Bewerbung weiter in Kontakt bleiben.“

Absolut ernst gemeint! Wir laden alle Bewerberinnen und Bewerber ein, sich in unserem Talent-Pool zu definieren und dort den Job-Agent zu aktivieren – die „Evidenznahme“, von der bei Absagen manchmal noch zu lesen ist, gilt sicherlich als antiquierter Begriff mit einem staubigen Hauch aus der vergangenen Ärmelschoner-Epoche. Der positive Effekt einer Online-Registrierung für künftige Jobs ist jedoch klar.

Unser Ziel ist jedenfalls, allen Bewerberinnen und Bewerbern eine zeitnahe Rückmeldung zu geben – wenn wir Sie persönlich kennenlernen, möchten wir dies auch persönlich in Form eines Telefongesprächs machen.

Sie haben ein Recht darauf!

Nähere Informationen und Tipps für die richtige Bewerbung erhalten Sie auf unserer Webseite.

2 Kommentare
  • Hi. (I hope english is okay)

    I lived in Vienna, but just moved back to Denmark again, and need to cancel my insurance.

    How will i do that, since i am not psyically in Wien?

    Hope you can help me, thank you.

    Best regards,
    Martin Morkenborg.

    • Hi Mark,
      for all matters concerning your insurance contract, please contact vertrag[at]allianz.at – my colleagues there will be able to help you.

      Best regards,
      Kerstin Klement
      Corporate Communications

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