Wandern: Sicher am Berg

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16. August 2019 / geposted in Allgemein / 0 Kommentare / von Sarah Matiasek
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Sommerzeit ist Urlaubszeit. Gerade der Urlaub im Inland liegt weiterhin voll im Trend, und die alpine Bergwelt Österreichs hat dabei besondere Anziehungskraft. Rund die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher begeistern sich laut aktueller Allianz Umfrage für Wanderungen und Erkundung der Natur.

Die potenziellen Gefahren beim Bergwandern werden dabei häufig unterschätzt. Laut Statistik verletzen sich im Jahr etwa 13.300 Österreicherinnen und Österreicher beim Wandern und Klettern. Der Bereich „Wandern, Klettern, Abenteuer“ rangiert damit unter den Top 5 der Sportunfälle. Durchschnittlich müssen somit 36 Wanderer oder Kletterer pro Tag nach einer Verletzung ärztlich versorgt werden.

Hobbysportler besonders gefährdet

Neben Herz-Kreislaufversagen ist das Stolpern, Stürzen und Ausrutschen eine der häufigsten Unfallursachen in den Bergen. Bergwanderunfälle betreffen vor allem viele Hobby-Sportler: Diese überschätzen oft ihre eigene Fitness und wählen Touren, die nicht ihren Fähigkeiten entsprechen.

Teure Folgen von Rettungseinsätzen

831 Mal musste der Christophourus-Hubschrauber im Vorjahr allein wegen Bergunfällen ausrücken. Die gesetzliche Sozialversicherung kommt grundsätzlich nicht für Freizeitunfälle auf. Es besteht somit bei Bergunfällen in vielen Fällen eine erhebliche Deckungslücke. Derzeit besitzt nämlich nur rund die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher eine private Unfallversicherung. Die finanziellen Folgen können so schnell dramatische Ausmaße annehmen. Allein der Rettungsflug kostet im Schnitt rund 3.500 Euro, dazu kommen die Kosten von Behandlung und Spitalsaufenthalt. Im schlimmsten Fall bedeutet eine dauerhafte körperliche Beeinträchtigung Berufsunfähigkeit – bei steigenden Fixkosten, die zum Beispiel für Rehabilitation und Umbauten in der Wohnung anfallen. Ein behindertengerechter Wohnungsumbau kostet oft 50.000 Euro und mehr.

Richtig versichert am Berg

Damit Sie bei Ihrer Wanderung bestens abgesichert sind empfehlen wir:

  • Private Unfallversicherung: Diese ersetzt Bergungskosten (inkl. Rettungshubschrauber oder Akja-Transport), Unfallkosten (Therapiekosten Operationen etc.) sowie Pflege- und Betreuungskosten, übernimmt Heilbehelfe und bietet Schutz bei Invalidität. In unseren Sportpaketen können risikoreiche Aktivitäten, wie (Frei-)Klettern oder Mountainbiken zusätzlich abgesichert werden.
  • Privat- und Sporthaftpflichtversicherung: Für den Fall, dass Dritte geschädigt werden, sollte diese in der Haushaltsversicherung inkludiert sein.
  • Krankenversicherungsprodukt „Sonderklasse nach Unfall“: Dieses Produkt bietet alle Leistungen einer privaten Krankenversicherung im Fall eines Unfalls.

Tipps zur Vermeidung von Unfällen

Damit es aber erst gar nicht zu einem Unfall in den Bergen kommt, haben wir ein paar Tipps gesammelt:

  • Die eigenen Fähigkeiten und aktuellen körperliche Verfassung realistisch einschätzen. 
  • Route sorgfältig planen
  • Wetterbedingungeneinschätzen (u.a. beim örtlichen Touristenbüro o.ä. informieren)
  • Auf passendes Schuhwerk (je nach Schwierigkeitsgrad Bergschuhe mit gutem Profil), richtige Ausrüstung (wetterfeste Outdoor-Bekleidung, Erste-Hilfe-Set, Kartenmaterial mit GPS, Stirnlampe, Handy mit vollem Akku, Kleidung in Signalfarben etc.) und ausreichend Trinkwasser achten.
  • Auf markierten Wegen bleiben.
  • Die Natur respektieren (keine Abfälle, Lärm vermeiden, Tiere nicht beunruhigen)
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