Pause fürs Gedankenkarussell: 5 Wege, mental gestärkt aus der Krise hervorzugehen


1. April 2020 / geposted in Rat & Tat / 0 Kommentare / von Gast Redakteur
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Auf die Extrarunde Gedankenkarussell zu verzichten und Horrorvorstellungen aus dem Kopfkino zu verbannen, fällt gerade besonders schwer: Denn Nachrichtenflut, Angst um die berufliche Existenz, Zusammenleben auf engstem Raum und Unsicherheit ob gesundheitlicher Risiken befeuern Ängste und Stresslevel.

Doch mentale Belastung ist nicht nur in Ausnahmesituationen Thema: Schon vor Ausbruch der Corona-Krise hielt die Burnout-Spirale 44% aller ÖsterreicherInnen im Griff. Dass mittlerweile 32% der Neuzugänge in die Berufs- und Invaliditätspension aus psychischen Gründen erfolgen, macht den Handlungsbedarf noch deutlicher.

Höchste Zeit also, die eigene mentale Gesundheit zur Priorität zu machen!

Welches Gesicht zeigt Ihre Belastung?

Anspannung, Stress und inneres Ungleichgewicht können sich auf vielfältige Weise äußern: Die Anzeichen reichen von körperlichen Beschwerden (wie Verspannungen, Magen-Darm-Problemen, Hörstürzen oder Kopfschmerzen) über Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit bis zu psychischen Reaktionen (wie Panikgefühlen, Resignation, Wut oder depressiven Verstimmungen).

Aufschluss über unser seelisches Gleichgewicht gibt aber auch unser Verhalten: Verändern sich Essgewohnheiten, ziehen wir uns zurück oder greifen wir häufiger zu Alkohol, Nikotin und Kaffee, sollten wir genau hinsehen und Ursachenforschung betreiben.

5 Wege zur mentalen Stärkung

1. Öfter mal den Stecker ziehen

Wer das Gefühl hat, ständig unter Strom zu stehen, von Emotionen überrollt zu werden oder nicht mehr leistungsfähig zu sein, sollte dringend für Entspannung sorgen. Atemübungen, autogenes Training und einfache Meditationen in ruhiger, störungsfreier Umgebung sind ein gutes Mittel, um den eigenen Bedürfnissen auf die Spur zu kommen.

Schon 10 bis 15 Minuten Rückzug pro Tag können zu mehr Ausgeglichenheit und verantwortungsvollerem Umgang mit unseren Ressourcen beitragen. Ob App-geleitete Meditation, Erholung bei sanfter Musik oder Genuss völliger Stille: In Sachen Entspannung gibt es kein Richtig oder Falsch.

2. Flow ins Leben bringen

Auch herausfordernde Phasen sollten Raum für Genuss und Freude bieten: Handwerkliche Tätigkeiten und kreative Hobbies können der Seele ebenso schmeicheln wie sportliche Aktivität im eigenen Tempo. Egal, wofür Sie sich entscheiden: Sorgen Sie für Ungezwungenheit und Freude am Tun, denn nur so kann sich Flow – das wohltuende Gefühl völliger Vertiefung – einstellen. Sich ganz einer Sache hinzugeben, den Alltag auf Pause zu stellen und das Gefühl für Raum und Zeit zu verlieren, ist eine Erfahrung, die uns nicht nur durch Krisenzeiten trägt.

3. Persönliche Nachrichtensperre verhängen

Informiert zu bleiben, ist wichtig. Sich ständig von der Wucht negativer Meldungen und Meinungen überrollen zu lassen, bringt jedoch keinen Mehrwert. Hinterfragen Sie also Ihren Nachrichten- und Social Media Konsum, beschränken Sie die Informationsflut auf ein verarbeitbares Maß und halten Sie Abstand von Quellen, die Ihre Stimmung nachhaltig negativ beeinflussen.

Der positive Nebeneffekt: Mit einer täglichen Handy- und Fernsehpause schaffen Sie Zeit für Hobbies und Aktivitäten, die sonst auf der Strecke bleiben. Wie wäre es etwa mit Entspannung bei einem guten Buch oder dem Erproben eines neuen Rezepts?

4. Brücken schlagen

Als soziale Wesen brauchen wir den Kontakt zu anderen Menschen. Daher sollten wir Freund- und Bekanntschaften pflegen, aktiv aufeinander zugehen und unsere Gefühle miteinander teilen. Dank digitaler Helfer ist physische Nähe dafür nicht mehr zwingend nötig: Telefon, Internetforen, Social Media und Videocalls überbrücken selbst weite Distanzen.

An sozialen Aktionen (wie dem täglichen Klatschen für Berufsgruppen, die in der Corona-Krise Großes leisten) teilzuhaben, (virtuelle) Gruppenerlebnisse zu initiieren und neue Kooperationen zu schmieden, spendet auch in Krisenzeiten Hoffnung. Von der wohltuenden Wirkung der Gemeinschaftserlebnisse profitieren wir jedoch in allen Lebensphasen. Laut Glücksforscher Meik Wiking gehören starker Gemeinschaftssinn und ausgeprägte Freundlichkeit sogar zu den Grundbausteinen, die skandinavische Staaten regelmäßig ins Spitzenfeld des „World Happiness Reports“ der Vereinten Nationen bringen.

5. Kraft tanken

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Drohen Ängste und Sorgen, das Ruder zu übernehmen, sollten Sie nicht davor zurückschrecken, professionelle Unterstützung und Beratung in Anspruch zu nehmen. Mit einem Profi über die eigenen Befürchtungen und Probleme zu sprechen, kann Druck und Belastung reduzieren und neue Wege sichtbar machen.

Instahelp, die digitale Plattform für mentale Gesundheit, bringt diese Unterstützung unkompliziert und direkt in Ihre vier Wände. Die psychologischen Beratungsgespräche können am Smartphone oder Computer wahrgenommen werden und sind perfekt auf Sie abgestimmt. Die Psychologinnen und Psychologen sind per Video-/Audiotelefonie oder Textchat für Sie da. Die Allianz bietet Kundinnen und Kunden als einziger Gesundheitsversicherer Österreichs die Möglichkeit, diesen Service präventiv wahrzunehmen. Im aktuellen Kunden-Newsletter finden Sie einen Gutschein, um die Beratung vergünstigt zu nutzen.

Bleiben Sie stark: Zusammen meistern wir die Krise!

Autorin: Sandra Bittmann

Quellen:
https://www.gesundheitsreise.de/blogartikel/id-5-tipps-fuer-die-mentale-gesundheit.html
https://www.arbeiterkammer.at/beratung/ArbeitundGesundheit/psychischebelastungen/Psychische_Krankmacher.html
https://www.gesundheit.gv.at/leben/stress/auswirkungen
https://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/dauerstress-anhaltende-belastung-fuehrt-zu-erkrankungen-a-962009.html
https://www.gesundearbeit.at/cms/V02/V02_7.12.5.a/1342580827490/service/aktuelles/2017/schon-44-in-der-burnout-spirale

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