Nützliche Tipps zum Start der Motorradsaison

Motorrad

@ Fotolia #78189033 | Urheber: oneinchpunch


3. April 2018 / geposted in Rat & Tat / 0 Kommentare / von Markus Hinterberger
  • Der Inhalt ist nicht verfügbar.
    Bitte klicken Sie auf diesen Banner um Cookies zu akzeptieren und fortzufahren.

Echte Motorradfans können es kaum noch erwarten, bis die Zweiradsaison endlich wieder startet. Wenn das Wetter mitspielt, sind die Osterfeiertage zumeist eine der ersten Gelegenheiten, um nach langen Wochen des Wartens wieder eine Motorradtour zu starten.

Damit einem ungetrübten Vergnügen nichts im Wege steht, sollten speziell vor der ersten Ausfahrt der Saison ein paar Grundregeln beachtet werden, um nicht auf halber Strecke stehen zu bleiben. Die Freude über die ersten Kilometer des Jahres ist in so einem Fall sehr rasch verflogen. Damit das nicht passiert, hier eine Liste mit nützlichen Tipps.

Vor dem Start

  • Reifen überprüfen – Profiltiefe (gesetzlich vorgeschrieben: mindestens 1,6 Millimeter; empfohlen: zumindest 2 Millimeter) und Luftdruck müssen stimmen. Speziell bei schlechten Fahrverhältnissen kann es aufgrund von abgefahrenen Reifen zu gefährlichen Stürzen kommen.
  • Hand- und Fußbremse checken – sie sollten sich leicht betätigen lassen und direkt zupacken. Gleichzeitig sollten auch die Bremsbelege kontrolliert und gegebenenfalls ausgetauscht werden.
  • Motorölstand kontrollieren und sämtliche Flüssigkeitsstände (Kühlmittel, Brems- und Hydraulikflüssigkeit) überprüfen.
  • Funktionen, wie Beleuchtung, Blinker und Bremslicht checken. Auf die Hupe nicht vergessen!
  • Wenn die Batterie über die Wintermonate ausgebaut war, sollten die Pole nach dem Anschließen an das Bordnetz mit einem speziellen Batteriepolfett konserviert werden.

 

Winter endet, Motorradsaison startet

Gut gerüstet in die Motorradsaison: Neben technischen Wartungsarbeiten gehört auch die Vignette und eine aufrechte Versicherung dazu. © Fotolia #51081437 | Urheber: Stockwerk-Fotodesign

Auf den ersten Metern

  • Vor der Ausfahrt sollte der Motor nicht lange aufgewärmt werden. Besser ist es, ihn unter mäßiger, langsam steigender Belastung warm zu fahren.
  • Auf einem wenig befahrenen Straßenabschnitt zur Sicherheit die Bremswirkung testen.
  • Nicht gleich von Null auf Hundert: Nach monatelanger Winterpause fehlt mitunter die Fahrpraxis.

Nicht nur das Motorrad gehört auf Vordermann gebracht

  • Es macht Sinn, während der Wintermonate die Kennzeichen zu hinterlegen (ist übrigens in jeder Allianz Zulassungsstelle möglich) und die Haftpflichtversicherung ruhend zu stellen, um Geld zu sparen. Vor der ersten Ausfahrt des Jahres ist es daher unbedingt notwendig, die Motorrad-Versicherung in ihrem vollen Umfang wieder zu aktivieren, damit es im Ernstfall zu keinen unliebsamen Überraschungen kommt.
  • Vielleicht ist es auch sinnvoll, zur Sicherheit in ein Fahrsicherheitstraining zu investieren? Speziell die beiden Autofahrerclubs ARBÖ und ÖAMTC bieten diese Kurse an.
  • Checken Sie Ihre Schutzkleidung. Passt sie nach den Wintermonaten noch und ist auch nicht beschädigt?
  • Autobahn oder Bundesstraße? Meiner Ansicht nach, kommt das typische Motorradfeeling eher abseits der Autobahnen auf. Trotzdem, eine Autobahnvignette kann zur Sicherheit nicht schaden.

 

Wie viel Ihre Motorrad-Versicherung kostet, können Sie direkt online hier berechnen.

 

Der Beitrag ist im Original am 25. März 2015 erschienen und wurde aktualisiert.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.