Private Krankenversicherung – sicherlich kein Beinbruch!

Krankenversicherung: ein nützliches Geschenk für Kinder

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21. April 2015 / geposted in Rat & Tat / 2 Kommentare / von Günter Kornfeld
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Eine Krankenversicherung gilt als teuer, deshalb können sich angeblich eine solche nur fortgeschrittene Semester leisten, und wenn jemand eine will, wird der Antrag abgelehnt. Ein Blick hinter die Kulissen – und ein Abschied von alten Mythen.

Die ärztliche Behandlung und die zur Verfügung gestellten Mittel sind für den Klassepatienten die gleichen wie für den Kassepatienten. Die Qualität der Behandlung ist also vom Gesetz her für beide gleich. Bei der Wartelistenreihung für Organtransplantationen wird rein nach medizinischen Kriterien vorgegangen. Das ist so, und das ist gut so.

Doch in praktisch allen anderen Fällen ergibt sich der Vorteil für den Patienten aus der freien Wahlmöglichkeit von Arzt und Krankenhaus: Rund ein Viertel der Krankenhausbetten in Österreich sind Sonderklassebetten, wodurch sich für die zwölf Prozent der Österreicher, die eine Krankenhauskostenversicherung haben, ganz automatisch kürzere Wartezeiten bei planbaren Operationen ergeben. Und auch sonst darf als Faustregel gelten: Irgendwo ist in einer Privatklinik immer ein Bett frei!

Fehlannahmen und Tatsachen

Die Allianz ist mit knapp mehr als vier Jahrzehnten im Krankenversicherungsgeschäft noch vergleichsweise jung im Kreis der Mitbewerber. Jung bedeutet aber nicht zwangsläufig klein: Sie zählt mittlerweile zu den Top-5-Anbietern in Österreich, und beinahe zehn Prozent der von Privatkunden neu abgeschlossenen Verträge entfallen auf Allianz Produkte. So gesehen ist es also durchaus zulässig, aus unserem Kundenbestand Rückschlüsse auf den Markt zu ziehen. Und da gibt es erstaunliche Überraschungen!

Der erste Mythos, der dabei stirbt, ist der sich hartnäckig haltende Glaube daran, dass eine Krankenversicherung nur etwas für ältere Semester ist. Dann ist es zweifellos gut, eine zu haben – für den Abschluss aber manchmal zu spät. Denn für die Prämie bei Abschluss einer Krankenversicherung ist neben dem Alter auch der aktuelle Gesundheitszustand relevant. Bestehende Erkrankungen – und die Wahrscheinlichkeit dafür ist mit steigendem Alter leider höher – führen dann oft zu Prämienzuschlägen und/oder Leistungsausschlüssen. Das bedeutet: Für den Abschluss einer Krankenversicherung ist es nie zu früh!

Krankenversicherung als Starthilfe

Genau das wird auch gemacht. Denn fast ein Drittel der Abschlüsse erfolgt für Kinder im Vorschulalter. Wo also früher ein Bausparvertrag als Geschenk in die Wiege gelegt wurde, mischt sich nun immer öfter eine Krankenversicherungspolizze darunter. Im Vergleich zu den 1.200 Euro Jahresprämie für einen Bausparvertrag spart sich der oder die Schenkende damit sogar etwas – denn im Schnitt kostet eine Krankenhauskostenversicherung um gut ein Drittel weniger. Mythos adieu! Und hat außerdem den angenehmen Nebeneffekt, dass die Allianz bei einem Spitalsaufenthalt des Kindes auch die Kosten für die Begleitperson übernimmt – selbst wenn nur das Kind krankenversichert ist.

Wer einmal eine Krankenversicherung hat, gibt sie dann auch nicht mehr auf. Denn nach den Vorteilen in der Kindheit und Jugend weiß man diese auch in der Zeit der Familiengründung schnell zu schätzen. Das ist höchstwahrscheinlich auch der Grund für den zweiten „Buckel“ in der Abschlusskurve, der sich über 20- bis 40-Jährige spannt. Neun von zehn Verträgen werden jedenfalls vor dem Alter von 45 Jahren abgeschlossen.

Aufrichtig Leistungen sichern

Und vornehmlich im Rest entstehen dann die Mythen und Legenden über Prämienzuschläge und Ablehnungen. Denn dann sind eben bei den Gesundheitsfragen meist nicht mehr alle Häkchen auf „Nein“ und „Pumperlg’sund“. Mit den Antworten bei der Wahrheit zu bleiben, zahlt sich aber dennoch aus: Denn andernfalls wäre das eine so genannte Obliegenheitsverletzung und kann dazu führen, dass im Leistungsfall dann eben nicht geleistet wird. Das bringt also nix. Wenn ab und zu der Rücken schmerzt, dies auch wahrheitsgemäß angeben – damit die Krankenversicherung dafür aufkommt, wenn sich die gelegentlichen Rückenschmerzen über die Jahre als Bandscheibenvorfall entpuppen.

Die echte Ablehnung eines Neuantrags durch uns als Versicherer führt übrigens ein echtes Minderheitendasein im einstelligen Prozentbereich. Eher sind über alles betrachtet schon die Annahmen mit Einschränkung, Ausschlüssen und/oder Prämienzuschlag bei jedem fünften Antrag die Realität. Doch mehr als drei Viertel (!) aller Anträge werden ohne weitere Fragen einfach polizziert.

Sonderklasse ohne Wenn und Aber

Wer nun übrigens fürchtet, dass er sich die Krankenversicherung genau dann nicht mehr leisten kann, wenn er sie besonders braucht, nämlich im Alter – auch dafür gibt es die passende Lösung: Ein Baustein mit dem schlichten Namen „PrämienBonus 65“. Dieser bewirkt, dass ab dem Alter von 65 Jahren die dann gültige Prämie auf 50 Prozent reduziert wird. Also einsteigen – und dauerhaft Sonderklasse genießen! Denn hier kommt noch eine gute Nachricht: Selbst wenn es einmal zwickt und zwackt – eine einseitige Kündigungsmöglichkeit durch den Versicherer gibt es in diesem Fall nicht. Wenn Sie erst eine private Krankenversicherung haben, dann steht diese ohne Wenn und Aber für immer hinter Ihnen!

2 Kommentare
  • Eine sinnvolle Ergänzung, wenns irgendwie finanziell möglich ist! Bin sehr dankbar, rechtzeitig eine abgeschlossen zu haben

    • Hallo Alexander, bin genau derselben Meinung. Man muss rechtzeitig drauf schauen, dass mans hat, wenn mans braucht. Ich habe die ganze Familie abgesichert, um im Falle des Falles einen Spezialisten oder eine Spezialklinik in Anspruch nehmen zu koennen.

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