Grippe ade: Schluss mit Schnupfennase & Co!


22. Januar 2020 / geposted in Allgemein / 0 Kommentare / von Gast Redakteur
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Husten, Schnupfen, Heiserkeit – das berühmt-berüchtigte Trio infernale der Erkältungssymptome ist nicht nur unangenehm, sondern auch hartnäckig. Schenkt man der Statistik Glauben, haben wir immerhin zwei bis drei Jahre unseres Lebens mit einer Schnupfennase zu kämpfen und durchschnittlich 200 Erkältungen zu überstehen.

Bleiben Sie gesund!

Grippe ist nicht gleich Grippe

An der echten Grippe zu erkranken, bildet demgegenüber eher die Ausnahme. Hat eine Influenza-Infektion stattgefunden, sollte sie allerdings nicht auf die leichte Schulter genommen werden: Schließlich gehört ein schwerer und risikoreicher Verlauf zu den Charakteristika der von drei Virus-Typen ausgelösten Erkrankung. Verschlechtert sich der Allgemeinzustand plötzlich, treten starke Kopf- und Gliederschmerzen auf oder gesellen sich Schüttelfrost und hohes Fieber zu den Symptomen, ist jedenfalls ärztliche Behandlung geboten.

Was wir gemeinhin als Grippe bezeichnen, ist meist ein vergleichsweise harmloser grippaler Infekt. Im Gegensatz zur Influenza kann er von mehr als 200 verschiedenen Virusarten ausgelöst werden, weshalb es möglich ist, gleich mehrmals hintereinander zu erkranken.

Unterstützen Sie Ihre körpereigene Spezialeinheit

Durch effektive Stärkung des Immunsystems können wir allerdings aus der winterlichen Dauererkältungsschleife ausbrechen. Glücklicherweise unterstützen schon kleine Verhaltensänderungen und einfachste Mittel das körpereigene Abwehrsystem im Kampf gegen Erreger.

Entspannung und ausreichender Schlaf sind Balsam für Körper und Seele

1. Geben Sie dem Stress keine Chance

Schütten wir das Stresshormon Cortisol längerfristig aus, reagiert unser Körper, indem er das Immunsystem herunterreguliert. Folglich haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Wollen wir von grippalen Infekten verschont bleiben, müssen wir Dauerstress tunlichst vermeiden. Indem wir regelmäßige Erholungspausen einplanen, mit Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga oder Atemübungen für Ruhe sorgen und mehr als sechs Stunden Schlaf pro Nacht genießen, erweisen wir unserer Immunabwehr jedenfalls einen guten Dienst.

Der Mensch läuft
insgesamt 2-3 Jahre
seines Lebens mit einer
Schnupfennase herum.

Couch Potatoes eher 3.

2. Fördern Sie Ihre Fitness

Wer viel sitzt, sollte einen Ausgleich schaffen und seinem Körper häufiger eine Portion Bewegung gönnen. Das ist nicht nur wichtig, um Stress abzubauen, sondern regt auch die Vermehrung und Aktivität der Abwehrzellen an. Wollen wir uns gegen Erkältungen und grippale Infekte wappnen, ist moderates Training in Form sanften Ausdauersports am ehesten zu empfehlen. Überbelastung, die vom Körper als Stress wahrgenommen wird, ist unserem Immunsystem schließlich ebenso wenig zuträglich wie ein Leben als „Couch Potato“.

Nur keine Ausreden! Auch im Winter stärkt Bewegung im Freien das Immunsystem

3. Tanken Sie regelmäßig Frischluft

Die „Killerzellen“ unseres Immunsystems brauchen Vitamin D, um ihrem Tagwerk nachgehen zu können. Da unser Körper das Vitamin überwiegend unter Zuhilfenahme aufgenommenen Sonnenlichts produziert, ist es wesentlich, auch während der kalten Jahreszeit täglich 15 bis 20 Minuten im Freien zu verbringen.

Für Aktivität an der frischen Luft sprechen überdies die durchblutungsfördernde Wirkung und positive Effekte auf die Schleimhäute. Daher kann ein ausgedehnter Spaziergang auch während eines grippalen Infekts empfehlenswert sein, sofern andere Symptome wie starke Gliederschmerzen oder Fieber nicht dagegensprechen.

Für Frischluft sollte aber auch in Innenräumen regelmäßig gesorgt werden: Wer sich vor Augen hält, dass beim Niesen ausgestoßene Tröpfchen bis zu 20 Minuten durch den Raum schweben, macht Stoßlüften in der Grippezeit ohnehin zur Routine.

Wunder-Wurzel Ingwer: heizt von innen ein und wirkt gegen Viren

4. Genießen Sie die Vielfalt

Neben ausreichendem Genuss vorzugsweise warmer Getränke ist eine ausgewogene, mineralstoffreiche Ernährung wesentlich, um unser Immunsystem bei der Abwehr von Krankheitserregern zu unterstützen. Indem wir täglich fünf Portionen Obst und Gemüse auf unsere Teller bringen, schützen wir uns jedenfalls effektiver gegen grippale Infekte als durch einseitigen Fokus auf spezifische Vitamine. Dass Bakterien und Viren vor einigen pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Allicin, Senfölen, Saponinen und ätherischen Ölen zurückschrecken, können wir uns zusätzlich zu Nutze machen: Knoblauch, Kren, Radieschen, Kichererbsen, Sojabohnen, Thymian und Ingwer dürfen demnach öfter auf den Tisch kommen.

Splish Splash – Wasser und Seife reichen, um Bakterien und Viren zu entfernen

5. Bleiben Sie sauber

Regelmäßiges Händewaschen ist eine der wirksamsten Methoden, um den Übertragungskreislauf zu unterbrechen und uns vor Ansteckung zu schützen. Dazu braucht es allerdings mehr als eine kurze Katzenwäsche: Effektives Händewaschen dauert jedenfalls 20 bis 30 Sekunden und sollte mit Seife erfolgen, die Wassertemperatur ist egal.

Vorsorge ist die beste Sorge

Mit der richtigen Vorsorge können wir viel für unser Wohlbefinden tun. Unsere aktuelle Tipp-Serie unterstützt Sie mit regelmäßigen Impulsen dabei, Körper und Seele fit zu halten. Was Wintersport damit zu tun hat, verraten wir in unserem nächsten Beitrag.

AutorIn: Sandra Bittmann, Dietmar Türk


Quellen:

https://www.gesundheit.de/krankheiten/fieber-grippe-erkaeltung/grippe/erkaeltung-grippe-grippaler-infekt

https://www.netdoktor.at/laborwerte/immunsystem-8464

https://www.apotheke.at/ratgeber-mythos-immunsystem-c-1674

https://www.immunsystem-ratgeber.at/hausmittel-immunsystem.html

https://www.minimed.at/medizinische-themen/infektion-allergie/erkaeltun-grippe-unterschiede/

https://www.deutsche-familienversicherung.de/ratgeber/artikel/grippe-influenza-symptome-behandlung-verlauf/

https://gesundheitsverband.net/stress-cortisol-stoffwechsel/folgen-von-kaltem-dauerstress/dauerstress-foerdert-infektionen

https://www.netdoktor.at/gesundheit/sport-immunsystem-6857789

https://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/vorsorge/news/vitamin-d-schluesselhormon-des-immunsystems_aid_487672.html

https://www.augsburger-allgemeine.de/themenwelten/gesundheit/Frischluft-und-Tageslicht-jetzt-besonders-wichtig-id8883136.html

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