Frauenförderung in der Allianz: Ein Erfolgsbeispiel

Doris Zuba-Stark, Organisationsleiterin in der Allianz

© Allianz


11. März 2015 / geposted in Karriere / Kommentar / von Kerstin Klement
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Am vergangenen Sonntag, dem 8. März, wurde überall auf der Welt der Weltfrauentag gefeiert. Grund genug, die Gleichstellung von Mann und Frau – wie jedes Jahr – öffentlich zu thematisieren, vor allem auch die im Berufsleben. Wir Frauen in der westlichen Welt sind ja hier nicht schlecht dran: gleiche Rechte, unbeschränkter Zugang zum Arbeitsmarkt, die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob man Familie oder Karriere bevorzugt. Aber ist das schon alles?

Allianz als Top-Arbeitgeber für Frauen ausgezeichnet

Mir als Frau ist es zum Beispiel wichtig, gleiche Entlohnung für gleiche Leistung zu erhalten wie meine männlichen Kollegen und dieselben Aufstiegschancen zu haben – Gleichberechtigung eben. Außerdem wünsche ich mir einen Arbeitgeber, der Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie legt und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entsprechende Angebote bietet. Die Arbeitgeberbewertungsplattform kununu zum Beispiel hat jetzt jene Unternehmen ausgezeichnet, die von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Bestnoten in den Kategorien Gleichberechtigung, flexible Arbeitszeiten und Möglichkeit zu Homeoffice erhalten haben. Es freut mich natürlich, dass mein Arbeitgeber, die Allianz, hier unter den Top 10 gelandet ist und unser Engagement positiv bewertet wird.

Aber was macht die Allianz nun konkret für uns Frauen? Neben diversen Angeboten wie einem Betriebskindergarten und individuell abgestimmten Karenzmodellen bietet die Allianz zum Beispiel auch ein Mentoring-Programm an. Es richtet sich speziell an Frauen, die sich für eine Karriere im Unternehmen interessieren. Mitarbeiterinnen, die eine Fach- oder Führungskarriere andenken, werden von einer erfahrenen weiblichen Führungskraft (Mentorin) während eines Jahres in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung unterstützt.

Mentoring-Programm für Frauen

Das Mentoring-Programm in der Allianz gibt es seit 2012. Ich habe dazu eine Mentee der ersten Stunde, Doris Zuba-Stark, befragt. Sie hat an der TU Wien Technische Mathematik studiert und sich auf Wirtschaftsmathematik spezialisiert. Nach ihrem Doktoratsstudium und ihrer Zeit als Forschungsassistentin an der TU ist sie schließlich im Februar 2005 als Spezialistin für Rückversicherung zur Allianz gekommen. Klingt kompliziert, ist es auch. „Wir haben Szenarien entwickelt, wie man Rückversicherungen am besten einsetzt. Also wann, wie und welche Risiken man als Versicherung mit anderen Versicherungsunternehmen teilt“, erklärt Doris Zuba-Stark. Ihre erste Position als Führungskraft übernahm sie als Teamleiterin im Aktuariat (Teilgebiet der Versicherungsmathematik). Nachdem sie längere Zeit auch im Market Management im Bereich der Portfolioanalyse gearbeitet hat, ist sie seit April 2013 Organisationsleiterin im Vertrieb für die Landesdirektion Wien. Aber was macht man denn eigentlich als Organisationsleiterin?

 

Mentee Doris Zuba mit ihrer Mentorin Inge Schulz © Agnes Stadlmann

Mentee Doris Zuba-Stark (li.) mit ihrer Mentorin Inge Schulz (re.) © Agnes Stadlmann

„Ich unterstütze unsere Beraterinnen und Berater in Wien und entwickle Strategien, die ihnen bei der Erreichung ihrer Verkaufsziele helfen. Unser Ziel ist ja, unsere Kunden durch nachhaltige Beratung zu begeistern und bestmöglich abzusichern. In meinem ersten Jahr als Organisationsleiterin haben wir außerdem die Führungsebene der Landesdirektion Wien neu aufgestellt: Teams wurden neu aufgeteilt und Führungsstellen neu besetzt. Das war sehr spannend, vor allem weil ich plötzlich mit Personalplanung konfrontiert war“, erzählt Zuba-Stark über ihre Anfangszeit in der neuen Position.

Neue Wege einschlagen und das Wissen erweitern

Ihre Mentorin damals war Inge Schulz, die Chefin des Bereiches Human Resources. Ihren Nutzen aus dem Programm sieht sie, neben dem Austausch mit Kolleginnen mit langjähriger Erfahrung und den neuen Kontakten, die sie dadurch knüpfen konnte, darin, im Wunsch nach Veränderung bestärkt zu werden: „Vor dem Programm habe ich mich immer ausschließlich in der Spezialistinnenrolle gesehen. Ich konnte mir zum Beispiel nie vorstellen, was genau im Vertrieb bei uns passiert. Aber genau dort bin ich gelandet. Was ich von meiner Mentorin gelernt habe, ist, dass man sich ruhig auch Positionen zutrauen soll, für die man bisher noch nicht alle Anforderungen vorweisen kann. Man bringt ja auch bestehende Fähigkeiten in die neue Position mit und vergisst Dinge, die man bereits kann, ja nicht, nur weil man etwas Neues dazulernt, sondern erweitert sein Wissen dadurch. Und ich habe gelernt, dass es im Leben wichtig ist, sich zu öffnen und seine Ziele auch zu überdenken und anzupassen.“

Das würde sie auch anderen Karriereinteressierten mitgeben wollen: Keine Angst zu haben, die Komfortzone zu verlassen und neue Wege zu gehen.

 

1 Kommentar
  • Als alter Hase kann ich mit Fug und Recht bestätigen, dass die Allianz seit langem auf ein gutes und ausgeglichenes Verhältnis der Frauenquote Wert legt! Insbesondere bei der Nachbesetzung in Führungspositionen scheint mir ist dies auch deutlich sichtbar und völlig normal!

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