Mysterium Fondssparen: Ein Ratgeber

© Fotolia


10. Dezember 2015 / geposted in Rat & Tat / Kommentar / von Gast Redakteur
  • Der Inhalt ist nicht verfügbar.
    Bitte klicken Sie auf diesen Banner um Cookies zu akzeptieren und fortzufahren.

Beim aktuell niedrigen Zinsniveau liegt das größte Risiko in zu großer Sicherheit. Ein Widerspruch? Nur auf den ersten Blick. Alles Wissenswerte zum Fondssparen.

Warum sparen Menschen überhaupt?

Möchten Sie sich irgendwann einen lange gehegten Traum erfüllen oder haben Sie bestimmte Wünsche? Sie kennen das wahrscheinlich: Das Geld soll reichen für ein neues Auto, eine ordentliche Ausbildung für die Kinder, ein Eigenheim oder die Sicherheit, im Alter versorgt zu sein. Um sich diese Dinge problemlos leisten zu können, ist es wichtig, rechtzeitig entsprechende Beträge zur Seite zu legen.

Das Prinzip Risikovermeidung

Das Prinzip „Risikovermeidung um jeden Preis“ ist für viele Österreicherinnen und Österreicher das vorrangige Motto in Sachen Geldanlage. Und jahrzehntelang hat dieses Prinzip auch gut funktioniert.

Wie?

Sie haben Ihr Geld sicher und täglich fällig angelegt und von den Zinsen profitiert. Seit einigen Jahren ist das Zinsniveau langsam, aber sicher, gefallen. Für Kreditnehmer ist das von Vorteil, für Spareinlagen aber eher unangenehm.

 

Ihr stiller Gegner: Inflation

Alles wird teurer. Laufend. Inflation bedeutet, vereinfacht gesagt, dass Sie mit Ihrem Geld jedes Jahr ein bisschen weniger kaufen können. Das Gefährliche an der Inflation ist, dass Sie sie nicht an Ihrer Spareinlage sehen: Der Betrag bleibt ja gleich – er ist nur weniger wert.

 

Alles wird teurer: Der Warenkorb

Der Warenkorb beinhaltet Waren und Dienstleistungen, die ein durchschnittlicher österreichischer Haushalt jährlich konsumiert. Vergleicht man diese Preisentwicklung des Warenkorbs über einen Zeitraum von zwei Jahren, erhält man die Inflation. Oder anders ausgedrückt: Sie wissen nun, wie viel mehr Geld Sie besitzen müssen, um sich dasselbe wie noch vor einem Jahr leisten zu können.

Inflation in Österreich

In Österreich sind die Preise im Jahr 2014 um 1,5% gestiegen (Quelle: Statistik Austria). Das ist der höchste Wert innerhalb der Eurozone. Doch damit nicht genug.

Ihr täglicher Einkauf hat sich nämlich sogar noch um einiges mehr verteuert. Wie soll man sich das in Zukunft noch leisten können?

Die Wahrheit ist bitter

Wenn Ihr Geld heute täglich fällig und sicher angelegt wird, reichen die Zinsen in aller Regel nicht aus, um der Inflation entgegenwirken zu können. Vermehren lässt sich ein Vermögen auf diese Art und Weise natürlich schon gar nicht.

Das Ziel: die Inflation schlagen.

 

 

Dreieck der Geldanlage© Allianz

Dreieck der Geldanlage © Allianz

Das magische Dreieck der Geldanlage ist das einfachste und zugleich effektivste Hilfsmittel, Geld richtig anzulegen. Es stellt an seinen Eckpunkten drei Ziele gegenüber, die nie gleichzeitig vollständig erfüllt werden können: Sicherheit, Verfügbarkeit und Ertrag.

Wählen Sie maximale Sicherheit, müssen Sie mit niedrigem Ertrag rechnen – der heutzutage niedriger ist als die Inflationsrate. Die ersparten 100 Euro bleiben also 100 Euro. Sie werden nur laufend weniger wert. Wählen Sie maximale, also tägliche, Verfügbarkeit, kann das ebenso zu Lasten Ihres Ertrags gehen. Geld, das etwas Zeit bekommt, um für Sie zu arbeiten, bringt nämlich in der Regel auch mehr. Wählen Sie maximales Ertragspotenzial, so verzichten Sie üblicherweise auf Sicherheit und tägliche Verfügbarkeit. Doch wollen Sie das wirklich? Denn Potenzial bedeutet meist auch Risiko.

Das heißt: Es ist nicht möglich, alle Ziele auf einmal zu erreichen. Trotzdem sollte man sich nicht bloß auf eine Spitze des Dreiecks konzentrieren. Egal auf welche.

 

So lösen Sie das Dilemma:

Unser Tipp: Streuen Sie Ihr Gesamtvermögen.

Eine Streuung kann zum Beispiel mit Fonds erreicht werden. Auf Grund der breiten Streuung in viele verschiedene Wertpapiere tragen Sie außerdem weniger Risiko als bei einer Einzelinvestition. Fonds stellen eine passende Geldanlage für jeden dar. Und zwar vom sicheren und konservativen bis zum risiko- und ertragsreichen Investment.

Sie müssen keine großen Risiken eingehen, um Ihr Geld so anzulegen, dass es die Inflation schlagen kann. Und vielleicht geht sich sogar ein bisschen mehr aus. Ohne Gier, ohne Zocken. Langfristige Stabilität ist wichtiger als kurzfristiger Ertrag.

 

Überzeugen Sie sich selbst:

Auf Grund der Inflation geht unter dem Kopfpolster Geld verloren. Aber auch auf einem Sparbuch mit einem angenommenen Zinssatz von 0,05% sieht es nicht sehr viel besser aus.

Sieht man sich hingegen die Wertentwicklung eines Fonds an, sieht das Bild schon ganz anders aus. Ja, der Wert des Fonds schwankt nach oben und unten, aber wenn Sie die Nerven bewahren und Ihr Geld einige Zeit (also langfristig) für sich arbeiten lassen, kann am Ende ein Plus stehen. Zu beachten ist allerdings, dass bei einem Fonds auch Kosten anfallen, die den Ertrag mindern können.

 

Das ist ein Fonds

Ein Fonds ist ein Gemeinschaftsinvestment von vielen Anlegern. Dabei wird Geld von Anlegern eingesammelt und in Aktien, in Anleihen oder in andere Vermögenswerte investiert.

Das Fondsvermögen wird dabei von professionellen Fondsmanagern verwaltet.

Das investierte Geld wird als „Sondervermögen“ getrennt vom Vermögen der Verwaltungsgesellschaft verwaltet und ist im Insolvenzfall vor dem Zugriff von Gläubigern geschützt.

 

Warum ein Fonds für Sie interessant ist
  • Ein Fonds streut sein Vermögen über viele Einzelanlagen. So ist das Einzelrisiko minimiert.
  • Ein Fonds wird von professionellen Fondsmanagern verwaltet. Er erkennt die Gefahren der Geldanlage und reduziert Ihr Risiko geschickt und professionell.
  • Ein Fonds ist Sondervermögen bei der Depotbank des Fonds. Ihr Geld ist also selbst im Insolvenzfall Ihrer Depotbank sicher.
  • Alle Allianz Invest Fonds sind täglich fällig, ohne deswegen weniger Ertragspotenzial zu haben.
Darauf sollten Sie achten
  • Fonds sind einem Marktrisiko ausgesetzt. Besonders hoch fällt dieses bei Aktienfonds aus, die starken Schwankungen unterliegen können.
  • Bei Fonds, die sich auf einen bestimmten Bereich beschränken, kommen  noch länder-, technologie- oder branchenspezifische Risiken hinzu.
  • Einer generell negativen Marktentwicklung (Stichwort „Finanzkrise“) kann sich niemand entziehen – auch nicht der beste Fondsmanager.
  • Legt der Fonds sein Geld auch in Vermögensgegenständen ausländischer Währung an, ist darüber hinaus das Währungsrisiko zu berücksichtigen.

 

Autorin: Marguerite Bezard, Allianz Investmentbank

 

 

Disclaimer: Die vorliegende Marketingmitteilung stellt keine Anlageanalyse, Anlageberatung oder Anlageempfehlung dar. Insbesondere ist sie kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Investmentfondsanteilen.

 

1 Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.