Familienurlaub: Tipps für eine entspannte Reise


21. Juni 2019 / geposted in Rat & Tat / 0 Kommentare / von Gast Redakteur
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Endlich ist er da, der Sommer. Mit ihm hat die Zeit des Wartens auf den schon lang ersehnten Familienurlaub bald ein Ende. Man träumt davon, die Füße in den Sand zu stecken, die frische Bergluft einzuatmen oder den Ausblick vom Eiffelturm zu genießen. Doch dann holt einen die knallharte Realität der Urlaubsvorbereitung ein: Pässe checken, Reiseapotheke für alle Eventualitäten vorbereiten, Wäsche waschen und packen, Aktivitäten planen, Plan-B für schlechtes Wetter überlegen, jemanden fürs Haustier-Sitten und Pflanzen gießen finden, einen Auto-Sicherheitscheck machen und noch einiges mehr. Da überlegt man schon noch mal kurz, ob man nicht auch zu Hause schön urlauben kann …

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Viele Risiken und unschöne Situationen kann man sich durch gute Planung – angepasst an das Alter der Kinder und das Reiseziel – ersparen. Wer mit dem Auto verreist, sollte nach Möglichkeit nicht in der klassischen Stauzeit losstarten. Unter der Woche ist in der Regel deutlich weniger Reiseverkehr als freitags oder samstags. An Sonntagen gibt es zudem kaum Berufsverkehr. Und wer nachts die Reise antritt, erspart sich gefühlte tausend „Sind wir schon da?“-Fragen der Kinder.

Damit man auf der Autobahn nicht vom eigenen Fahrrad überholt wird, ist auf eine optimale Gepäcksicherung zu achten. Das gilt für Räder und Dachgepäcksträger ebenso wie für Koffer und Taschen im Innenraum des Autos – so, dass selbst im Falle einer Vollbremsung alles an seinem Platz bleibt. Auch das Risiko eines Reifenplatzers kann durch einen umfassenden Sicherheitscheck des Autos vor der Abfahrt minimiert werden. Ebenso wichtig ist die Einhaltung des maximal zulässigen Gesamtgewichts des Autos.

Kommt es doch zu einer Autopanne, Stau oder anderen Unwegsamkeiten unterwegs, sollten Mama und Papa jede Menge an Unterhaltungsprogramm griffbereit haben: Von Hörbüchern oder DVDs, über Puzzles, Malsachen und Reisespielen bis hin zu kleinen Leckereien für zwischendurch. Das erfordert ein gewisses logistisches Geschick, schon beim Verstauen des Gepäcks.

Und last, but not least: Nichts ist mühsamer im Familienurlaub, als zu warten und so wertvolle Zeit zu vergeuden. Daher gilt: Tickets und Straßen-Mautkarten wann immer möglich schon von zu Hause aus buchen.

Zeitpuffer wirken Wunder

Oftmals kommt die ganze Familie gestresst am Urlaubsort an. Denn Kinder sind sehr feinfühlig, der Stress der Eltern überträgt sich ungewollt auf sie und schon hat man quengelige, unruhige Kinder und genervte Eltern. Ein Teufelskreis, aus dem man nur schwer ohne die nötige Ruhe wieder herauskommt. Besser: Schon die Anreise als Teil des Urlaubs sehen und diese entsprechend ruhig und gelassen angehen. Zum Beispiel eine Stunde früher als nötig zum Flughafen fahren, dort noch gemütlich ins Kaffeehaus setzen und voller Vorfreude dem Treiben zusehen. Spannungskopfschmerzen, innere Unruhe und der eine oder andere Sturz der Kinder durch unnötiges Hetzen lassen sich so vermeiden.

Sicherheit geht vor

Am Urlaubsort angekommen gilt es zunächst die Lage zu checken, die Umgebung zu erkunden und Treffpunkte auszumachen, für den Fall, dass man sich aus den Augen verliert. Für kleinere Kinder ist ein Notfall-Armband mit der Handynummer der Eltern empfehlenswert. Vorsicht ist oft auch beim Essen und Trinken angebracht. Je exotischer das Land, desto besser sollte man Acht geben. Experten für Fernreisen raten: „Geben Sie nicht nach, wenn die Kinder um Eis betteln, wenn Sie nicht 100 Prozent sicher sind, dass es in Ordnung ist!“ In vielen Ländern kommt es nämlich immer wieder zu Stromausfällen und damit zu längeren Unterbrechungen der Kühlkette. Bei rohem Obst und Gemüse gilt: Hände weg von allem, was nicht geschält werden kann.

Natürlich sollte man seine kleinen Sprösslinge auch vor zu viel Sonne schützen. Nur gut eingecremt und mit Kopfbedeckung lässt es sich unbeschwert im Freien genießen – aber bitte nicht in der Mittagshitze.  

Sollte es trotz aller Vorsicht zu kleinen gesundheitlichen Problemen kommen, kann die gut ausgestattete, am besten mit dem Kinderarzt abgestimmte Reiseapotheke helfen. Spätestens dann, wenn ein Arzt, ein Krankenhaus oder im schlimmsten Fall ein Urlaubsabbruch nötig ist, weiß man auch die rechtzeitig abgeschlossene Reiseversicherung zu schätzen.

Trotz aller Vorbereitungen sollte sich keine Familie den Spaß am Urlaub verderben lassen. Wer früh genug mit Planung und Vorbereitung beginnt, kann alles entspannt erledigen und die Vorfreude in vollen Zügen genießen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen perfekten Sommerurlaub mit Ihrer Familie :-)

Autorin: Susanna Schindler, PR-Büro Halik

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