Ein Schuhkarton voller Geschenke

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21. Dezember 2018 / geposted in Allianz Lichtblicke / 0 Kommentare / von Lisa Wissenwasser
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Von wegen ruhige Vorweihnachtszeit. Gerade in diesen Tagen im November und Dezember geht es für Vinicius Muresan, Alisa Filip und Driada Muresan erst richtig los. Dann nämlich sind die drei Geschwister und Allianz Mitarbeiter im Endspurt für ihre Sammelaktion für bedürftige Kinder und Familien in Rumänien.

Soziales Engagement: Unterstützung für bedürftige Kinder in Rumänien

„Begonnen hat alles vor drei Jahren“, erinnert sich Alisa, zweitälteste von insgesamt vier Geschwistern und Mitarbeiterin in der Allianz Agentur Gruber in Schalchen (OÖ). Oft hätten sie schon gemeinsam darüber diskutiert und überlegt, wie man sich sozial engagieren könnte. „Wir wollten nicht mehr ‚nur‘ Geld an eine karitative Organisation spenden, wo wir dann vielleicht nicht einmal wissen, wer genau damit unterstützt wird. Wir wollten eine eigene Initiative starten.“ Aufgrund ihrer rumänischen Wurzeln entschieden sie sich, bedürftigen Kindern und Familien in Rumänien zu helfen.

Ein persönliches Geschenk für jedes Kind

Inspirieren ließen sich die drei von der bekannten Initiative „Weihnachten im Schuhkarton“, bei der Kinder Geschenke in einem mit Geschenkpapier verpackten Schuhkarton erhalten. Aber ihre Idee geht ein Stück weiter: Denn die befüllten Packerl bringen Vinicius, Alisa und Driada selbst nach Rumänien zu den Familien und Kindern.

Für heuer stehen etwa 40 Familien und insgesamt 260 Kinder, die beschenkt werden sollen, auf der Liste. Dabei erhält jedes Kind ein (so gut es geht) personalisiertes Packerl. Je nach Geschlecht und Altersklasse sind darin unter anderem Zahnbürste und -pasta, (warme) Kleidung, Kuscheltiere und Spielsachen oder auch Schulsachen und Toilettartikel enthalten. Besonderes Highlight: Die Packerl sind mit dem Namen des jeweiligen Kindes beschriftet. „Da ist die Freude natürlich noch größer“, meint die zurzeit karenzierte Vertriebsassistentin Driada. Zusätzlich erhalten die Familien auch noch Lebensmittel, und zwar eine Art Grundausstattung, wie Öl, Nudeln oder Salz. „Denn was bringt es den Familien, wenn die Kinder sich zwar über ihre Geschenke freuen, sie aber nichts zu essen haben?“, gibt sie zu denken.

Vom Spenden sammeln bis zur Geschenkübergabe

Bis die Pakete allerdings so sind, wie sie im Endeffekt den Kindern dann übergeben werden, muss im Vorfeld viel getan werden: Spenden von Freunden, Bekannten und Unterstützern einsammeln, Pakete kontrollieren, zusätzlich befüllen, den jeweiligen Kindern zuordnen und beschriften. Ist das erst mal erledigt, planen die drei die rund 1.000 km lange Fahrtroute. Auf deren Basis werden dann ganz zum Schluss in guter alter „Tetris-Manier“ die Geschenke in den Transporter geladen. Insgesamt drei bis vier Tage sind die Geschwister in Rumänien unterwegs. Ausgestattet mit Taschenlampen besuchen sie von früh bis spät die rumänischen Familien, übergeben Geschenke, hören sich die persönlichen Schicksalsschläge an, sprechen Mut zu.

„Wir vergessen oft, wie gut es uns geht“

Soziales Engagement hat die Familie Muresan übrigens quasi im Blut. „Unsere Großmutter und Eltern haben es uns vorgelebt“, erinnert sich Allianz Firmenberater und Gewerbe-Spezialist Vinicius zurück. „Sie haben selbst in eher ärmlichen Verhältnissen gelebt und sich trotzdem noch um die gekümmert, die noch weniger hatten.“ Neben der Erziehung sei aber auch der Glaube eine wesentliche Komponente, so der Weinviertler. Was noch dazu kommt: Die drei Geschwister sind Familienmenschen durch und durch: Alle drei haben selbst eine Tochter beziehungsweise einen Sohn. „Das tut dann schon weh, wenn man sieht, unter welchen Umständen die kleinen Kinder dort aufwachsen müssen“, meint Vinicius. „Wir denken dann an unsere eigenen Kinder und sind immer wieder dankbar dafür, wie gut es uns eigentlich geht.“ Das würden wir in der heutigen Zeit oft vergessen, sind sich die Geschwister einig. „Ein bisschen weniger Egoismus und mehr Nächstenliebe würde uns allen gut tun. Wir sind oft mit so vielen Dingen beschäftigt, haben alles in Hülle und Fülle,  und vergessen dabei, dass es uns eigentlich wirklich gut geht. Und das ist ein purer Segen.“

Aufruf: Spenden jederzeit willkommen

Für dieses Jahr war bereits „Sammelschluss“. Vor einigen Tagen haben sich die Geschwister mit ihren vollbepackten Transportern auf den Weg nach Rumänien gemacht. Für Spenden ist es aber nie zu spät: Sie wollen sich an der Sammelaktion beteiligen? Kommentieren Sie unter diesem Beitrag, und Vinicius, Alisa und Driada melden sich bei Ihnen. Wer übrigens selbst keine Kleidung, Spielsachen oder sonstige Utensilien spenden möchte, kann sich gerne finanziell beteiligen. Schon 10 bis 15 Euro genügen für ein Packerl und strahlende Kinderaugen.

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