e.motion pur: Besuch am Lichtblickhof

Strahlende Gesichter bei Groß und Klein am Lichtblickhof. © Allianz


18. Oktober 2018 / geposted in Allianz Lichtblicke / 0 Kommentare / von Lisa Wissenwasser
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In gut einem Monat hat das Warten ein Ende. Dann öffnet das alljährliche „Punschstandl“ vor der Allianz am Hietzinger Kai in Wien seine Türen. Unterstützt wird damit nämlich seit vielen, vielen Jahren der Verein „e.motion“. Wir durften kürzlich einen Blick hinter die Kulissen des Therapiezentrums im Otto Wagner Spital auf der Baumgartner Höhe in Wien werfen. Dabei strahlten nicht nur die Kinderaugen, auch die „Großen“ waren hin und weg …

Lichtblickhof Kinder

Faszination. Die Kleinen konnten sich gar nicht losreißen.

Unterstützung für Kinder und Jugendliche

Besonders SoritaFé und Daisy haben es uns angetan. Die feurige Argentinierin und Kommunikationsprofi auf der einen, die waschechte Niederösterreicherin und Kindermagnet auf der anderen Seite. So unterschiedlich sie wirken mögen, so haben sie doch auch einiges gemeinsam. Sie fungieren als Sprachrohr, sind treue Begleiterinnen und auch Trainerinnen. Völlig unvoreingenommen gehen sie auf uns zu und lesen unsere Körpersprache wie kein anderer. Was die beiden so speziell macht? Dank ihrer Begabung (und einer sehr komplexen und langwierigen Ausbildung) unterstützen sie Kinder und Jugendliche in schwierigen Zeiten auf eine ganz eigene Art und Weise. Denn SoritaFé und Daisy sind Therapiepferde am „Lichtblickhof“.

Lichtblickhof Pferd

Während die Erwachsenen eine Führung durch den Lichtblickhof bekamen, näherten sich die Kleinen den Pferden an.

Besondere Therapieform: Equotherapie

Immer zusätzlich an ihrer Seite: eine der 16 Therapeutinnen von e.motion. Sie dienen allerdings „nur“ als Botschafter oder Übersetzer zwischen Klientinnen und Klienten und Daisy oderSoritaFé. Denn Equotherapie, so die vom Verein e.motion eingesetzte Therapieform, beruht auf der besonderen Begabung der Tiere: Egal ob Anspannung oder Verspannung, Herzschlag und Atemfrequenz, Angst oder Zuneigung – Pferde erkennen menschliche nonverbale Signale und melden diese an die Therapeuten zurück.

Der Weg zurück

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig – von der Behandlung von Konzentrations- und Lernschwierigkeiten, der Verbesserung des räumlichen Orientierungsvermögens bis hin zur Entspannung. Hauptsächlich sind es allerdings traumatische Erlebnisse, mit denen sich Pferd und Therapeuten gemeinsam mit den Klienten beschäftigen. „Equotherapie bietet den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich großen Herausforderungen zu stellen. Sie lernen auch, mit Erlebtem, großem Leid oder Kummer umzugehen“, erklärt Verena Bittmann, Therapeutin am Lichtblickhof. „Das größte Geschenk für mich ist, wenn einer meiner Klienten die Therapie beendet, weil er uns nicht mehr braucht und den Weg zurück in ein zufriedenes Leben gefunden hat.“

Lichtblickhof Trainerin mit Pferd

Therapeutin Verena Bittmann von e.motion zeigt den Besuchern, wie man mit dem Pferd kommuniziert.

Spenden, Spenden, Spenden

„So unglaublich effektiv diese Therapieform auch ist, so kostenintensiv ist sie auch“, erzählt Verena. Alleine die Erhaltung eines einzigen Pferdes kommt im Monat auf rund 800 Euro. Eine Hochrechnung ist hier schnell angestellt. Die Unterstützung von Sponsoren, Partnern und freiwilligen Spenden ist für den Verein e.motion somit das Um und Auf. Die Vorfreude auf das jährliche „Punschstandl“ vor der Allianz Generaldirektion (und damit auch die großzügigen Spenden) riesig.

Lichtblickhof Schaf

Nicht nur Pferde gibt’s am Lichtblickhof: In der „Niemalsgasse“ machen sich’s die Schafe bequem.

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