Baby im Anmarsch: Welche Versicherung braucht ein Neugeborenes?

Get ready: Baby im Anmarsch! © Pixabay


25. Oktober 2018 / geposted in Rat & Tat / 0 Kommentare / von Lisa Wissenwasser
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Ganz klar: Kurz vor der Geburt gibt es kaum Wichtigeres für die werdenden Eltern als den richtigen Namen des Kindes auszusuchen, das Kinderzimmer einzurichten (Wand in rosa oder blau?) oder die passende „Windel-Strategie“ zu finden. Dass der Familienzuwachs aber auch Versicherungen braucht, wird im Vorbereitungs-Marathon oft übersehen. Stellt sich nur die Frage: Welche Versicherungen braucht das Baby eigentlich?

Gesetzliche Sozialversicherung als Basis

Was die Sozialversicherung betrifft, so sind Kinder in der Regel laut Gesetz bei Mutter oder Vater mitversichert. Die Meldung an die SV erfolgt bei Geburten im Inland (meist) automatisch durch das zuständige Standesamt und zwar im Anschluss an die Anzeige der Geburt. Nach erfolgter Meldung wird per Post auch eine eigene e-card für das Baby zugeschickt.

Must-have: Privathaftpflichtversicherung

Zusätzlich zur Sozialversicherung ist die (Sport- und) Privathaftpflichtversicherung ein absolutes Muss für den kleinen Spross. Diese ersetzt Schäden, die anderen in der Freizeit (oder beim Sport) zugefügt werden und wehrt ungerechtfertigte Schadenersatzansprüche ab. Bei der Allianz sind im Haushalt lebende Kinder in der Privat- und Sporthaftpflichtversicherung der Eltern übrigens automatisch mitversichert.

Sicherheit geht vor: die Unfallversicherung

Wussten Sie, dass rund 120.000 Kinder pro Jahr in Unfälle verwickelt sind? Und wie schnell so etwas passieren kann, wissen wir doch alle: Hier ein Arm verstaucht, dort ein Bein gebrochen, da eine Platzwunde am Kopf. Eine gute Basisabsicherung im Falle des Falles ist zweifelsohne die Sozialversicherung. Sie kann allerdings nicht die Übernahme aller Kosten garantieren. Denn die gesetzliche Unfallversicherung gilt erst ab Schuleintritt bzw. dem verpflichtenden Kindergartenjahr. Sprich: Hier gibt es einige Jahre lang eine Versicherungslücke für die Kleinsten! An eine Kinder-Unfallversicherung kann also nicht früh genug gedacht werden. Im ersten Lebensjahr ist ein Kind bei der Allianz in der Unfallversicherung der Eltern mitversichert, spätestens dann ist eine Beratung aber auf jeden Fall empfehlenswert.

Gesund und munter

Ganz abgesehen von Unfällen bleibt der Nachwuchs auch von Krankheiten leider nicht immer verschont – ob die Zwerge nun mit Schnupfen zu kämpfen haben, einen Fieberschub bekommen oder an Asthma leiden. Das Um und Auf ist hier die optimale medizinische Versorgung. Arztbesuche und Co. sind natürlich in der gesetzlichen Sozialversicherung gedeckt.

Gesundheit geht vor! © Pixabay

Die private Krankenversicherung der Allianz geht aber weit über das Leistungsspektrum der SV hinaus und bietet zum Beispiel im Rahmen einer Sonderklasse-Versicherung freie Krankenhaus- und Arztwahl, Sonderklassekomfort (Ein- oder Zweibettzimmer) oder Flexibilität bei der Wahl eines OP-Termins in Privatspitälern. Außerdem mit dabei: Begleitpersonskosten und ärztliche Zweitmeinung. Ebenso empfehlenswert: Die Versicherung für ambulante Heilbehandlung, die zum einen Kosten von Wahlarztordinationen deckt, zum anderen auch Kosten für Medikamente, Heilbehelfe, Physio- und Psychotherapie oder Logopädie.

Mit dem Produktbaustein „BabyBonus“ kann bei der Allianz ein neugeborenes leibliches Kind ohne Risikoprüfung in den Vertrag des versicherten Elternteils eingeschlossen werden. Aber Achtung: Der Baustein muss mindestens 9 Monate (!) vor dem errechneten Geburtstermin des neugeborenen Kindes von einem Elternteil abgeschlossen worden sein, damit Versicherungsschutz besteht. Basis dafür ist eine Sonderklasse-Versicherung mit oder ohne Selbstbehalt eines Elternteiles. Unser Tipp: zuerst Baustein abschließen, danach Familienplanung aktiv in Angriff nehmen. ;) Und das Extra-Zuckerl: Wird das Neugeborene zeitnah nach Geburt zur Krankenversicherung angemeldet, ist das erste Versicherungsjahr prämienfrei.

Finanzielle Absicherung

Jetzt ist die Zeit, um einander kennenzulernen und schöne Momente zu erleben. Dass man gerade dann nicht an Themen wie frühzeitiges Ableben denken möchte, ist absolut verständlich. Aber leider wichtig! So groß das Leid auch ist, so sollten Partner und Kind doch im schlimmsten der schlimmen Fälle zumindest finanziell abgesichert sein, etwa durch eine Ablebenversicherung.

Für die Zukunft vorgesorgt

Damit wäre der Spross vorerst gut versorgt. Haben Sie aber auch schon an Schule, Maturareise, Führerschein, Studiengebühren, erste eigene Wohnung und Co gedacht? Das muss erst einmal finanziert werden. Sparbuch war allerdings gestern. Unser Tipp: Allianz Fixkosten Plus, die optimale Zukunftsvorsorge.

So weit, so gut. Jetzt gilt’s, den Alltag zu bewältigen. Ob Buggy-Test, Windel-Check oder Wiederinstieg in den Beruf – spannende und hilfreiche Tipps gibt’s auf babyforum.at. Schauen Sie doch mal vorbei!

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