Austrian World Summit 2018: „Mehr Action für den Klimaschutz“

Austrian World Summit 2018 mit Arnold Schwarzenegger

Allianz


23. Mai 2018 / geposted in Allianz Lichtblicke / 2 Kommentare / von Stephanie Scheubrein
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„Die Klimakrise ist die größte Herausforderung für die Menschheit. Tun wir gemeinsam unser Bestes, um den Klimaschutz voranzutreiben“, rief Bundespräsident Alexander Van der Bellen in seiner Eröffnungsrede des Klimagipfels in der Wiener Hofburg auf – und schloss damit an die Worte von Bundeskanzler Sebastian Kurz an: „Es nützt uns der größte Erfolg nicht, wenn wir entlang des Weges die Umwelt zerstören.“ Oder: „Stop whining and start acting“, wie es Arnold Schwarzenegger kurz und prägnant auf den Punkt brachte.

Bühne frei für die Climate Action Heroes

Insgesamt haben sich rund 1.200 Besucher, darunter auch einige Allianz Kolleginnen und Kollegen, Mitte Mai beim R20 Austrian World Summit 2018 in der Wiener Hofburg eingefunden. Vor Ort und „in Action“ waren u.a. hochkarätige Persönlichkeiten von R20-Initiator Arnold Schwarzenegger über zahlreiche internationale Experten und Politiker bis zur Friedensbotschafterin Jane Godall. Sie alle verbindet eine Mission: das Vorantreiben konkreter, nachhaltiger Klimaschutzprojekte.

„Wir alle sind Botschafter für den Klimaschutz.“ Sebastian Klimonczyk, Fondsmanager der Allianz Invest KAG. © Allianz

Es gibt keinen Planet B

Dass die Situation immer prekärer wird, bestätigt der jedes Jahr früher stattfindende Welterschöpfungstag, der „Earth Overshoot Day“. 2017 hat die Menschheit demnach schon ab dem 2. August alle Ressourcen aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren kann. Ab dann leben wir also „auf Pump“. Umdenken, reagieren und in eine neue Richtung lenken ist also wichtiger denn je. Immerhin gibt es keinen Planet B!

Dabei beginnt das Engagement für eine grüne Zukunft schon im Kleinen. „Mir persönlich hat die Veranstaltung einmal mehr bewusst gemacht: Die Weichen und große Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels müssen von Politik und Wirtschaft gesetzt werden, eine wirkliche Bewusstseinsänderung und einen Beitrag dazu kann und sollte aber jeder Einzelne leisten, sei es durch Verwendung von öffentlichen Verkehrsmitteln etc.“, schildert Allianz Kollege Christopher Grocholski, Aktuariat Schaden/Unfall in der Allianz Österreich,  einen wertvollen Aha-Moment beim Summit. „Gerade in der heutigen Zeit sollte ein Umweltdenken an oberster Stelle stehen, insbesondere um unseren Planeten zu schützen und ihn für die Kinder und nächsten Generationen erhalten zu können.“

Die großen Hebel für Klimaschutz

Neben Österreichs allgemeiner Rolle im Klimaschutz standen einige Best-Practice-Beispiele aus der Wirtschaft im Mittelpunkt der Veranstaltung. „Jeder Einzelne von uns kann natürlich etwas für den Klimaschutz tun, schlagkräftiger sind jedoch Maßnahmen auf hoher Ebene. Welche Gesetzgebungen gibt es? Wofür werden Steuern erhoben und in welcher Höhe? Und noch wichtiger: Worin wird investiert? Hier haben Unternehmen eine große soziale Verantwortung – und da ist definitiv noch Luft nach oben“, schildert Claudia Hauer, Allianz Kollegin aus dem Zentralen Vertrieb, ihren beim Summit gewonnenen Eindruck.

Grüne Klimastrategie der Allianz

Das Allianz Menü für eine nachhaltige Zukunft.

Als Allianz Österreich setzen wir uns schon seit Jahren für eine grünere Zukunft ein, beispielsweise durch ein nachhaltiges Veranlagungsmodell, das gemeinsam mit dem WWF entwickelt wurde. So haben wir seit 2015 bereits mehr als 500 Mio. Euro in überdurchschnittlich nachhaltige Veranlagungen umgeschichtet.
Ganz generell gilt die internationale Allianz als Vorreiter im Finanzsektor, wenn es um Nachhaltigkeit geht, wie auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres beim Klimagipfel in Wien betonte: „Just last week, Allianz, a leading insurer, announced it would refuse to cover coal-fired power plants and coal mines with immediate effect and rid itself of all coal risks. The world is seeing a groundswell of climate action.”

„Wir investieren nicht mehr in Kohle.“

Am Podium begrüßte man dazu Günter Thallinger, Vorstandsmitglied der Allianz SE, zur Kernfrage: Welche Rolle spielt der Finanzsektor für den Klimaschutz? „Die großen Hebel sind die Investoren und Versicherer. In diesem Spiel bemühen wir uns, auch bei unseren Kunden und Partnern ein Bewusstsein zu schaffen, wie man die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens erreicht“, erklärt Thallinger. Dabei setzt die Allianz als Organisation in 60 Ländern mit 140.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen wesentlichen Schritt: „Wir investieren nicht mehr in Kohle.“ 

Diese Maßnahme wird weltweit begrüßt: „In einem Diskussionspanel sagte Paul Chatterton, Gründer des WWF Landscape Finance Lab, zu Günther Thallinger, früher seien sie mit Bannern vor den Büros der Allianz gestanden und hätten demonstriert. Heute kooperiert man miteinander und es werden gemeinsame Lösungen gesucht. Weiter hat er die langjährige Kooperation zwischen dem WWF und der Allianz gelobt“, erzählt Sebastian Klimonczyk, Fondsmanager der Allianz Invest KAG. Die Devise heute: miteinander statt gegeneinander. Und das ist gut so. Denn unterm Strich bleibt eine Kernaussage stehen: „Wir alle sind Botschafter für den Klimaschutz – auch du, indem du darüber liest, schreibst, selbst aktiv wirst und die Message weitergibst.“

v.l.n.r. Allianz Österreich CEO Rémi Vrignaud, R20-Initiator Arnold Schwarzenegger, Allianz SE Vorstandsmitglied Günther Thallinger ©R20_MartinHesz

Die Allianz hat den Austrian World Summit 2018 als Premiumpartner unterstützt.

2 Kommentare
  • Ich hab mich im Vorfeld sehr gefreut, bei diesem Event dabei sein zu dürfen.
    Leider war uns mit den Kategorie B Tickets der Zutritt zum Saal verwehrt. Ich habe daher nur wenig von den Reden mitbekommen.
    Ich finde es aber toll, dass es diesen Event gibt und sich die Allianz aktiv für den Umweltschutz einsetzt und das auch vorlebt.
    Ich selbst versuche das auch und lege z.B. praktisch alle Wege in Wien mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurück.
    Und vielleicht bekommen die auserwählten Kolleginnen und Kollegen ja das nächste mal „vollwertige“ Zutritts-Karten – dann ist es bestimmt auch ein Erlebnis, dort live dabei sein zu dürfen.

    • Lieber Herr Posch,
      danke für Ihre Rückmeldung zum Austrian World Summit. Aufgrund der hohen Teilnehmeranzahl war der Eintritt in den Saal während der Eröffnung anscheinend leider nur begrenzt möglich. Ich hoffe, Sie haben dennoch die Reden über die Screens verfolgen können, und das anschließende vielfältige Tagesprogramm mit Diskussionen, Expertenpanels und Kinoabend hat Ihnen gefallen. 
      An dieser Stelle auch vielen Dank für Ihren persönlichen Einsatz für den Umweltschutz! Nur gemeinsam können wir hier etwas bewegen.
      Freundliche Grüße aus der Unternehmenskommunikation!
      Stephanie Scheubrein

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