Rekord-Ergebnis: Das war der Allianz World Run 2019

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10. September 2019 / geposted in Allianz Lichtblicke / 0 Kommentare / von Sarah Matiasek
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Ein Charity-Lauf der ganz besonderen Art: 90 Tage lang haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der ganzen Welt ihre Lauf- und Sportschuhe geschnürt und damit alle bisherigen Allianz World Run-Rekorde gebrochen. Mit 1.641.826 Kilometern haben wir alle fünf Charity-Meilensteine für SOS Kinderdorf erreicht. Insgesamt wurden 382.609 Aktivitäten hochgeladen. 12.313 Läuferinnen und Läufer aus 98 Ländern und 60 Teams nahmen teil und haben zusammen mehr als 40 Mal die Welt umrundet.

Unterstützt werden damit fünf Notfallprojekte im Tschad, Burkina Faso, Nigeria, Bangladesch und der Ukraine. Zu diesen Projekten gehören u.a. Maßnahmen zum Schutz und zur Traumaheilung von Kindern, Ernährungs- und Gesundheitsfürsorge sowie Unterrichtsmaterialien und -ausrüstung für gefährdete Kinder in einigen der am stärksten vernachlässigten Länder der Welt, in denen humanitäre Katastrophen drohen.

Die Stärksten im Team Austria

Auch bei uns in Österreich ist es super gelaufen. In Summe haben rund 190 Läuferinnen und Läufer 50.558 Kilometer zurückgelegt. In der Kategorie „Durchschnittliche Distanz“ haben wir mit 233 Kilometern sogar den dritten Platz am Stockerl ergattert.

Josef Glatzl, Kapitän des Allianz World Run Teams Austria, ist selbst an jedem der 90 Tage gelaufen und hat 1.442 Kilometer erreicht. „Faszinierend an dieser weltweiten Aktion ist, dass so viele Menschen in der Allianz mitmachen und ein gemeinsames Ziel verfolgen: Gutes zu tun für Kinder in vergessenen Krisenregionen. In der Runtastic-App haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegenseitig angespornt. Und zwar nicht nur Damen und Herren aus Österreich, sondern aus allen Teilen der Erde. Dass wir als Team Österreich am Ende des Tages mehr als 50.000 Kilometer gesammelt und die drittstärkste Durchschnittsleistung erreicht haben, das macht mich richtig stolz.“

Doch welche Motivation steckt hinter dieser beachtlichen Leistung? Wir haben bei einigen der Top-Läufern des Team Austria nachgefragt.

Bernhard Ortner: 1.810 Kilometer

Bernhard Ortner (Allianz Technology GmbH) steht mit 1.810 Kilometern ganz oben auf der österreichischen Rangliste. „Eigentlich wollte ich wie im Vorjahr nur 1.000 km sammeln. Aber das Datum des Athen-Marathons hat mich dann zusätzlich motiviert: der 10. November ist mein Geburtstag. Dass es dann tatsächlich 1.800 km geworden sind, hätte ich auch nie gedacht. Herzlichen Dank an meine ‚Verfolger‘, die mich an Tagen, an denen ich eigentlich auf der Couch surfen wollte, in den Wald getrieben haben.“ Wie lassen sich so viele Kilometer in den Alltag integrieren? „Die meisten Kilometer hab ich am Weg zur und von der Arbeit gesammelt. Eine Strecke ist 9 km. Der Rest hauptsächlich in und um Neustift am Walde“, erzählt der Listenerste.

Marijana Kolovrat: 1.086 Kilometer

Die stärkste Frau im Team Austria ist Marijana Kolovrat (Allianz Versicherungsagentur Wolf Herbert). Mit 1.086 Kilometern erreichte sie den 7. Platz. Und was hat sie zu dieser Leistung motiviert? „Laufen ist meine große Leidenschaft! Dieses Gefühl, das mich immer wieder beim Laufen überkommt, kann ich gar nicht beschreiben. Eines meiner Lieblingszitate ist von Erich Fromm und lautet ‚Man liebt das, wofür man sich müht, und man müht sich für das, was man liebt.‘ Somit tue ich nur das, was ich liebe – und wenn es für einen guten Zweck bestimmt ist, umso mehr. Ich bin stolz, ein Teil dieser Allianz Gemeinschaft zu sein und freue mich auf weitere spannende Laufevents für einen guten Zweck“, erzählt sie begeistert. „Am liebsten laufe ich im Raum Baden durch die Weinberge Richtung Sollenau, Helenental, Bad Vöslau und retour Richtung Gumpoldskirchen. Ich habe meine Laufausrüstung aber überall mit, so auch im Urlaub im Juli, wo ich im Central Park New York ein paar Runden gedreht habe. Schließlich wollte ich im Urlaub weiterhin Kilometer für Allianz World Run sammeln.“

Entstanden auf einem der unzähligen Läufen von Marijana Kolovrat.

Lukas Tischler: 1.298 Kilometer

„Mit dem 4. Platz bin ich äußerst zufrieden, hätte mir ehrlich gesagt nie erwartet, dass ich so weit vorne bleibe. Lange Zeit hatte ich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Josef Glatzl, das war natürlich eine zusätzliche Motivation. Am Ende hat er mir aber noch ordentlich gezeigt, wie man Kilometer sammelt“, erzählt Lukas Tischler (Allianz Technology GmbH), der selbst insgesamt 1.298 Kilometer lief. „Während des Allianz World Runs habe ich im Grunde auf fast alle Öffi-Fahrten verzichtet und versucht, so viel wie möglich zu Fuß zu bewältigen. Den Großteil der Kilometer habe ich natürlich laufend gesammelt.“ Meistens war er mit seinem Hund unterwegs: „Der musste auch als Ausrede herhalten, warum ich keine längeren Runden gelaufen bin“, schmunzelt Tischler. Am liebsten läuft er zeitig in der Früh. „Gegen 5:15 Uhr, da gehören die Straßen und Waldwege mir. Laufen ist einfach eine Passion, ich möchte nicht mehr darauf verzichten.“

Manuel Hötzeneder: 797 Kilometer

Auch Manuel Hötzeneder (Kunden-Center Schärding) kann sich ein Leben ohne Laufen nicht mehr vorstellen: „Der Laufsport ist für mich die schönste Sportart. Es bereitet mir viel Freude, wenn ich für Kinder meine Laufschuhe schnüren kann. Die Kilometer – 797 insgesamt – sammelten sich dabei beim diesjährigen Allianz World Run ganz von selbst“, erzählt er. Seine aufregendste Route innerhalb der drei Monate? „Durch die Stadt Bukarest bei der Allianz Vertriebsreise mit vielen netten Kollegen aus ganz Österreich geführt von unserem CEO Rémi Vrignaud.“ Im Gegensatz zu Tischler schlüpft Hötzenender lieber abends nach der Arbeit in die Laufschuhe. Für alle Laufanfänger hat der passionierte Sportler noch einen Tipp: „Ich empfehle den Menschen, die zum Laufen beginnen wollen, sich aus der Komfortzone zu begeben und nachhaltig Ziele zu setzen. Am besten fängt man mit kleinen Etappenzielen an und hält diese schriftlich fest. Mit dieser Strategie steigert man bewusst seine Laufumfänge und man erhält innerhalb kürzester Zeit positive Ergebnisse.“

Großes Interesse auch außerhalb der Allianz

Beim diesjährigen Allianz World Run konnten pro Runner auch drei Einladungen an Externe versendet werden: „Ich habe auch eine Läuferin und zwei Läufer in unser Team eingeladen, die nicht bei der Allianz arbeiten. Sie waren mit Feuer und Flamme dabei und haben insgesamt fast 3.400 Kilometer beigesteuert. Eine starke Leistung – vielen Dank dafür!“, erzählt Teamkapitän Glatzl stolz.

Eine dieser Läuferinnen ist Roswitha Ruthner: „Mein Läuferleben begann mit 56 Jahren auf Anraten meiner Kinder.“ Sechseinhalb Jahre später steuerte sie nun 913 Kilometer zum Allianz World Run bei. „Als ehemalige Erzieherin ist mir die Betreuung und Unterbringung für Kinder eine Herzensangelegenheit. Es war mir eine große Ehre und Freude, als mich Josef Glatzl zur Teilnahme einlud. Mein Ziel für den #allianzworldrun2019 war es, möglichst viele Kilometer zu sammeln. Großen Spaß und Freude machte es mir, meine wachsenden km zu beobachten und auch der fotografische internationale Austausch auf Instagram.“

Auch Roland Ratzenböck hat sich laufenderweise für den Allianz World Run engagiert: „Ich bin 2007 an Krebs erkrankt, habe aber alles gut überstanden. Nachdem ich ziemlich viel Gewicht zugenommen hatte, hat mein Arzt mir geraten, etwas Sport zu machen. So habe ich mit dem Laufen begonnen und bin dabei geblieben.“ Bei solchen Läufen ist Ratzenböck gerne dabei: „So kann ich mit meinen gesammelten Kilometer helfen. Ich habe mein Ziel auf 800 Kilometer gesetzt. Der Allianz World Run hat mich allerdings so angespornt, dass ich mehr gelaufen bin als sonst. Ich hätte nicht mit 1000 Kilometer gerechnet. Mir ist es immer sehr gut dabei gegangen, bin meistens schon früh morgens los, um vor der Hitze zu flüchten. Mein nächsten Ziel wäre ein ganzen Marathon zu laufen. Ich bin meistens jeden 2 Tag gelaufen und Sonntag meistens einen Longrun.“

Der Allianz World Run 2019 im Überblick

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