Allianz unterstützt SOS-Kinderdorf

Seit vielen Jahren unterstützt die Allianz die SOS-Kinderdorf-Idee © SOS-Kinderdorf


10. September 2014 / geposted in Allianz Lichtblicke / 3 Kommentare / von Josef Glatzl
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Die Allianzer haben ein großes Herz, wenn es um Kinder und Jugendliche geht, die im Leben benachteiligt sind oder einen Schicksalsschlag erlebt haben. Seit mehr als 50 Jahren unterstützen Generationen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das SOS-Kinderdorf.

Die „Allianz des Guten“

Im Jahr 2010 konnte anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums der Allianz in Österreich ein Kinder- und Jugendwohnhaus in der Hinterbrühl errichtet werden – Baukosten 450.000 Euro. Dabei betonte der damalige Vorstandvorsitzende von SOS-Kinderdorf Niederösterreich, Heinz Nußbaumer: „Was hier geschieht und was in Ihrer Firma – in Belegschaft, Betriebsrat und Vorstand – geschah, sprengt alle Dimensionen. Das ist eine ‚Allianz des Guten’, wie sie kaum ihresgleichen findet. Schade, dass das ‚Wort ‚Danke’ keine Steigerungsform kennt. Wir bräuchten es.“

Allianz Lichtblicke SOS-Kinderdorf Hinterbrühl

Das „Haus Allianz“ im SOS-Kinderdorf Hinterbrühl wurde dank der Spenden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Allianz errichtet. © Allianz

Große Unterstützung in den Regionen

Auch in anderen Bundesländern haben viele aus dem Innen- und Außendienst, aus selbständigen Agenturen, aber auch Pensionistinnen und Pensionisten der Allianz tief in die Tasche gegriffen, um im Rahmen der Allianz Lichtblicke Großprojekte zu fördern: Die Landesdirektion Burgenland sammelte 33.000 Euro für das SOS-Kinderdorf Pinkafeld, Oberösterreich brachte sogar rund 80.000 Euro für das Jugendwohnheim Altmünster auf. OÖ-Landesdirektor Mario Mukenschnabel: „Das SOS-Jugendwohnen ist nicht so öffentlichkeitswirksam wie die Kinderdörfer, weshalb das Spendenaufkommen auch deutlich geringer ausfällt. Daher greifen wir den Organisatoren unter die Arme, und zwar nicht nur finanziell, sondern wir sind auch persönlich immer wieder vor Ort. Das direkte und ehrliche Feedback der Jugendlichen ist so positiv, dass wir überzeugt sind, das Richtige zu tun. Sie geben uns vieles an Emotionen wieder zurück.“

Niederösterreich hat ebenfalls eine großartige Spendenaktion unter der Belegschaft durchgeführt und vor einigen Tagen dem Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf Österreich, Christian Moser, einen Scheck über mehr als 73.000 Euro übergeben. Moser zeigte sich sehr positiv überrascht und war überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; mit so einem großen Betrag hatte er nicht gerechnet. Namhafte Beträge kommen auch aus den anderen Landesdirektionen.

Allianz Lichtblicke, SOS-Kinderdorf Österreich

Die Allianz Landesdirektion Niederösterreich überreichte dem Chef von SOS-Kinderdorf Österreich, Christian Moser (mit Mikrofon), einen Spendenscheck. © Allianz

Auf jedem Kontinent ein SOS-Kinderdorf-Haus der Allianz

Die Idee des Vorarlbergers Hermann Gmeiner, Dörfer für Waisenkinder zu errichten, hat längst die ganze Welt erobert. SOS-Kinderdorf ist mittlerweile in 133 Ländern aktiv. Die Allianz Gruppe in Österreich hat sich nun zum Ziel gesetzt, auf jedem Kontinent ein SOS-Kinderdorf zu unterstützen. Neben dem größten europäischen Kinderdorf in der Hinterbrühl waren bereits Cjamarca im südamerikanischen Peru und Nepal an der Reihe, wo gleich zwei Häuser gefördert werden, eines in der Stadt und eines auf dem Land. Die Allianz Landesdirektion Tirol fördert bereits seit dem Jahr 2004 das SOS-Kinderdorf Entebbe in Uganda, Afrika.

Tatkräftige Unterstützung

Spenden ist die eine Sache. Das ist gut so. Der Allianz Familie geht es aber nicht nur um finanzielle Hilfe, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren auch Zeit und Arbeitskraft: Bänke streichen, Garten einwintern, Ausbesserungsarbeiten, Übersiedlungshilfe – kurz: alles, was dem Kinderdorf hilft, Kosten zu sparen, ist willkommen. Wie einfach es ist, zu helfen, zeigen Projekte, die von Kolleginnen oder Kollegen initiiert wurden.

Ein Beispiel: Das Allianz Market Management hat sich im Team verabredet und ein Jahresziel gesteckt, Kindern zu helfen. Der gesamte Bereich ist voller Tatendrang dabei, hilft in einem Hort mit, unterstützt die Schüler beim Lernen oder bei den Hausaufgaben – und sie bringen sportliche Ablenkung in das SOS-Kinderdorf Hinterbrühl. Die Kinder schätzen es sehr, wenn man sich einfach Zeit für sie nimmt und sich mit ihnen beschäftigt. Market Manager Andreas Wolfertsberger: „Es ist sehr bewegend, wenn man so ehrliches und aufrichtiges Danke von den Kindern bekommt. Dann spürt man, dass sich unsere Mitwirkung, auch wenn sie noch so klein ist, lohnt.“

Allianz Lichtblicke, SOS-Kinderdorf

Marek Zeliska und Michaela Rimser von SOS-Kinderdorf zeigten Allianz Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wie man am besten helfen kann. © Allianz

Michaela Rimser und Marek Zeliska von SOS-Kinderdorf präsentierten vor kurzem einen Katalog mit zahlreichen Projekten, an denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Allianz finanziell oder mit Eigenleistung mitwirken können. Das SOS-Kinderdorf Pinkafeld braucht zum Beispiel Unterstützung für ein Familienhaus, das neu eingerichtet werden soll. Kolleginnen und Kollegen haben sich bereits jetzt für das nächste Sommerfest angemeldet. Und in Eisenstadt ist ein neuer Standort in Planung – die Allianzer werden sich sicher auch bei dieser Idee mit großem Engagement beteiligen.

Marek Zeliska: „Der größte Traum unserer Kinderdorfkinder ist es, eine funktionierende Familie zu haben. Man kann die Familie durch nichts ersetzen. Aber wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Allianz vorbeikommen, sich mit den Kindern beschäftigen, mit ihnen spielen und sie bei Arbeiten unterstützen, geben sie ihnen das Gefühl, Teil einer wertvollen Gemeinschaft – einer Familie – zu sein.“

3 Kommentare
  • Ich war erst kürzlich bei einer Info-Veranstaltung zu den „Allianz Lichtblicken“ und war begeistert, was wir als Allianz Österreich insbesondere in Zusammenarbeit mit dem SOS Kinderdorf machen.

    Es ist schön, zu wissen, dass man in einem Unternehmen arbeitet, welches sich für solche soziale Belange engagiert. Die Präsentationen und Vorträge über das SOS Kinderdorf und die bisherigen Aktivitäten und Spendenaktionen unserer Kolleginnen und Kollegen waren sehr beeindruckend und ergreifend. Wirklich toll!

    Super finde ich, dass wir uns nach der Veranstaltung anmelden konnten, um selbst den SOS Kinderdörfern in der näheren Umgebung einen Besuch abzustatten. Darauf freue ich mich jetzt schon sehr. Abgesehen von den Spendengeldern und anderen Materialien finde ich schön, dass wir hier auch mit unserer Zeit und unseren Taten helfen können. Das Gefühl, wenn man sieht, dass man einem Kind eine Freude bereitet hat, ist großartig :)

  • Liebes ALLIANZ (des Guten) Team!

    Ich finde das großartig und bin von Ihrem Engagement sehr beeindruckt – als Zeichen besonderer Solidarität der Großen und Starken für die Kleinen und Schwachen in unserer Gesellschaft und als Beispiel, was aus starken Ideen wachsen kann – ein Beispiel, das ich immer wieder gerne intern und extern weitererzähle. DANKE!

    Viktor Trager, SOS-Kinderdorf, Pressesprecher (IBK)

    • Lieber Herr Trager,
      wir freuen uns sehr über Ihr tolles Feedback. Erst heute hatten wir wieder eine Informationsveranstaltung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, und morgen folgt die nächste. Viele wollen helfen, sei es mit Spenden, sei es mit direkter Hilfe vor Ort. Ein Kollege hat berichtet, wie sein Team im Kinderdorf in der Hinterbrühl geholfen hat. Die ehrlichen Rückmeldungen der Kinder haben unsere Leute tief berührt. Solche emotionalen Begegnungen zeigen uns, dass wir das Richtige tun. Wir machen auf diesem Weg weiter!
      Liebe Grüße ins SOS-Kinderdorf!
      Josef Glatzl, Allianz Unternehmenskommunikation

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