WU-Studienbeschleunigungsprogramm sponsored by Allianz

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14. Oktober 2015 / geposted in / 6 Kommentare / von Gast Redakteur

Sommeruni, Winteruni, Osteruni – viele Studierende nutzen die vorlesungsfreie Zeit, um sich weiterzuentwickeln. Zeit für einen Blogbeitrag über das WU-Studienbeschleunigungsprogramm unter dem Motto „die Allianz, die WU und ich“.

Ich bin Sandra, Studentin an der WU Wien, und ich habe ein ganz besonderes Verhältnis zum Studienbeschleunigungsprogramm – auch genannt Sommeruniversität, das von der Allianz gesponsert wird. Warum? Das Programm hat mich mit der Allianz zusammengebracht.

Was ist das Studienbeschleunigungsprogramm auf der WU genau? Es gibt ein Angebot an Lehrveranstaltungen in der grundsätzlich vorlesungsfreien Zeit. Auf ihrer Webseite beschreibt die WU die Ziele des Programms:

  • Möglichkeit der Nutzung der vorlesungsfreien Zeit für Studierende
  • Vermeidung von Studienverzögerungen und somit Verkürzung der Studiendauer
  • Nutzung und bedarfsgerechte Auslastung der Räumlichkeiten der Universität
  • Schaffung eines Angebotes an Blockveranstaltungen für berufstätige Studierende

Um genauer zu sein, habe ich an der Allianz Work Study teilgenommen, die im Februar 2015 stattfand. Das Thema war interessant – ein Workshop, der Einblick gab, wie in der Praxis die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch optimale Gestaltung von Stellenanzeigen angesprochen werden können. Die Work Study gab die Möglichkeit zur Interaktion, zur Mitarbeit und war eine willkommene Abwechslung zu manchem Frontalvortrag.

Es ging um die kreative Suche nach Begriffen, die die Jobs anhand von scheinbar gegensätzlichen Begriffen beschreiben. Zum Beispiel „spezialisiertes Universalgenie“ oder „das  lauteste Lächeln“. Diese sogenannten Oxymora – also einander widersprechende Begriffspaare – sind der Kern der Allianz Recruiting-Strategie.

Bei dieser Veranstaltung habe ich auch den Vertretern der Allianz, einem Personaler und meinem derzeitigen Arbeitskollegen, meinen Lebenslauf und meine Bewerbung für eine Praktikumsposition im Sommer in die Hand gedrückt.

Zugegeben. Vor der Veranstaltung wusste ich nicht, was ein Oxymoron ist (wer weiß das schon?). Vor der Anmeldung zu dem Workshop habe auch noch nicht wirklich den Bedarf gehabt, auf die Webseite der Allianz Österreich, auf die Karriereseite auf Facebook zu gehen oder mir eines der Job-Videos auf Youtube anzuschauen. Stimmt nicht ganz, ich habe sie mir für die Bewerbung angesehen ;)

Mit der WU Weitblick erreichen!

Ein Studienbeschleunigungsprogramm an der WU – das ist Weitblick! (Foto: © fotolia)

Zur Attraktivität der Allianz als Arbeitgeber für Studierende an der WU hätte ich vor dem Workshop nicht viel erzählen können – eine Versicherung war ursprünglich nicht auf meiner Wunschliste.

Eine Woche nach der Work Study ging ich aber schon das erste Mal durch die Allianz Drehtür in der Generaldirektion am Hietzinger Kai, die ich schon von dem einen oder anderen Job-Video kannte. Nach einer guten Stunde Bewerbungsgespräch (auf Augenhöhe!) hieß es für mich nun abwarten. Aber schon einen Tag später bekam ich die Bestätigung: Ich werde die Ferialpraktikantin 2015 im Bereich Employer Branding.

Als der Sommer da war, die Prüfungen beendet waren, begann auch schon mein zweimonatiges Praktikum in der Allianz. Ich bin gut aufgenommen worden und kam gerne ins Büro. Danach konnte ich noch zwei Wochen „Ferien“ genießen, und dann war ich wieder an der WU. Aber diesmal sah ich die Wirtschaftsuniversität aus einem anderen Blickwinkel; auch aus der Unternehmensperspektive.

WU Wien - das Tetrishaus ;-)

WU Wien – das Tetrishaus ;-) (Foto: © fotolia)

Gemeinsam mit Michael Bilina, meinem Kollegen aus der Allianz, war ich im Sommer auf der WU, um über Details zum Sponsoring des Studienbeschleunigungsprogramms zu verhandeln. Und so schließt sich der Kreis …

Es war sehr spannend zu sehen, was hinter den Kulissen rund um Vertragsdetails, Fotos, Werbe-Bannern … passiert.

Doch was bringt den Studierenden das Studienbeschleunigungsprogramm?

Dropout-Quoten von teilweise über 80% der harten Knock-Out Prüfungen können das Bachelorstudium schon manchmal verzögern – auch ohne dass man Nebenjobs ausüben muss, lange Urlaube genießt oder faul ist.

Es wird einem aber auch nicht leicht gemacht, und die nächsten „Horrordurchfallsquoten“ stehen bevor; wie bei AMC (Accounting Management Control) oder EBC. Somit hilft das Studienbeschleunigungsprogramm dabei, zeitiger fertig zu werden und sich die Prüfungen über das Jahr hinweg angenehmer aufzuteilen.

Natürlich gibt es auch Kolleginnen und Kollegen, denen es auf der Uni nicht schnell genug gehen kann. Für die ist das Zusatzangebot der WU ein willkommener Turbo. Aber unabhängig davon, wie schnell du in deinem Studium vorankommen willst – der Kontakt mit der Praxis, das Hineinschnuppern in Aufbau- und Ablauforganisationen von Unternehmen, das Leben außerhalb der Hörsäle ist oft ein Erlebnis.

Du findest die Kooperation der Allianz mit der WU immer wieder in den Online-Darstellungen der WU. Powered by Allianz – das Unternehmen unterstützt durch entsprechendes Sponsoring diejenigen Studentinnen und Studenten, die wirklich bereit sind, „die Extrameile zu gehen“.

Die Allianz veranstaltet im Februar 2016 wieder eine Work Study, um meine(n) Nachfolger(in) für ein Sommerpraktikum in der Allianz zu finden. Diesmal hat die Allianz gleich mehrere offene Positionen an Ferialpraktika für die Work Study freigehalten. Ich bin gespannt, wer mir folgen wird. Vielleicht sehen wir uns bald?

 

Sandy, die WU und die Allianz

Sandy, die WU und die Allianz

Gastautorin: Sandra Schmidt

6 Kommentare
  • Vielen Dank noch einmal für die Work Study.
    Eine tolle Möglichkeit, Studenten die Arbeit des Employer Branding machen zu lassen und sich dadurch Input direkt von der Zielgruppe zu holen, ohne auch nur einen müden Cent zu zahlen. So kann man natürlich auch Studenten unter dem Vorwand der Praktikumsvergabe ausnutzen. Im Gegensatz zur Ankündigung wurde im Rahmen des Work Study nämlich direkt ohne separate Bewerbung kein einziges Praktikum vergeben.
    Traurig, dass die WU mit der Allianz überhaupt kooperiert.

    • Hallo!
      Viele Studierende haben uns gefragt, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe, einmal einen Einblick in die Praxis eines Unternehmens zu bekommen. Nicht gleich im Ausmaß eines Praktikums, sondern im Rahmen einer Projektarbeit. Wir haben in der „Allianz Work Study“ den Studierenden die Gelegenheit gegeben, den Auftritt der Allianz als Arbeitgeber aktiv mitzugestalten und ihr theoretisches Wissen in die Praxis einzubringen, und zwar auf Augenhöhe. Die überwiegende Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat uns das Feedback gegeben, dass es ihnen nicht nur Spaß gemacht hat, sondern dass sie davon auch sehr viel profitieren konnten.
      Ja, stimmt. Eine Bezahlung war dafür nicht vorgesehen. Das wurde von Anfang an ganz klar kommuniziert. Allerdings: Ganz ohne Gegenleistung war die Mitarbeit auch wieder nicht. Wir haben einen CV-Check aus Recruiting-Sicht angeboten, der sehr gerne angenommen wurde. Es war ganz klar, dass für das Praktikum auch eine Bewerbung notwendig war. Und: Aus dem Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde definitiv ein Praktikumsplatz vergeben.
      Dennoch: Danke für das Feedback. Das hilft uns dabei, das Programm weiter zu verbessern. Wir werden beim nächsten Termin die Erwartungshaltung ganz transparent ansprechen. Wenn es Wünsche, Anregungen oder Ideen für die Allianz Work Study gibt, sagen Sie uns Bescheid.
      Herzliche Grüße aus der Allianz Blog-Redaktion
      Josef Glatzl

  • So sehr ich Ihre umfassende Antwort gutheiße, so muss ich doch sagen, dass sehr wohl und sicher auch wissentlich unter falschem Vorwand zu dieser Work Study eingeladen wurde. Es geht doch wahrlich nicht um eine Bezahlung für die Work Study. Es geht darum, dass Versprechungen gefälligst eingehalten werden. Denn viel Interpretationsspielraum bleibt bei dieser, von Ihnen getätigten schriftlichen Aussage ohnehin nicht:

    „Für alle Studierenden, die beim Praxisworkshop von ihren Qualitäten überzeugen, bietet die Allianz im Sommer 2015 ein herausforderndes Praktikum und im Rahmen des Praxisworkshops einen gratis CV-Check an.“

  • Oder glauben Sie ernsthaft, es zieht auch nur einen Studenten wegen einem CV-Check zu einer mehrstündigen Veranstaltung? Das Angebot gibt es laufend und kostenlos von der WU selbst.

    • Ich bin der Verantwortliche für das Sponsoring des Studienbeschleunigungsprogramms.
      Nach der Case Study in diesem Jahr bekamen wir sehr gute Rückmeldungen aus dem Bereich Kommunikation und Marketing an der WU aber auch der Lehre an der WU.
      Mindestens genau so wichtig war uns, dass wir einige Studierende aus der Work Study auch inNachfolge eranstaltungen begrüßen durften und eine engagierte Studentin als Ferialpraktikantin im Sommer.
      Ich muss zur Kenntnis nehmen, dass wir Sie als „angry Bird“ nicht erreichen konnten.
      Viel Erfolg dennoch bei Studium und Berufswahl!

  • PS: sorry für die Tippfehler. Den Text habe ich mit der Tastatur an Handy verfasst.
    ;-)

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