Sommerlektüre für den Karrierestart

Was liest man am Strand? © WavebreakMediaMicro


14. Juli 2016 / geposted in / 0 Kommentare / von Michael Bilina

Lesenswerte Bücher zu Employer Branding, Selbstmanagement & Co. – eine persönliche Empfehlung

Im Zuge eines Bewerbungsgesprächs in der letzten Woche habe ich den Kandidaten auf sein Hobby angesprochen, das er in seinen Bewerbungsunterlagen abgegeben hatte: das Lesen. Ich habe ihn gefragt, welches Buch er denn zuletzt gelesen habe, und seine Antwort half mir, ein noch besseres Bild von ihm zu bekommen.

Dieses Gespräch hat mich angeregt, mir selbst die Frage zu stellen: Welches Buch habe ich denn zuletzt gelesen? Welches möchte ich lesen? Welches Wer hilft mir vielleicht beruflich weiter? Mit diesem Blog-Beitrag möchte ich Tipps für Literatur im Sommer geben. Ich empfehle jene Bücher, für die ich Tipps bekommen habe und die ich mir auch für die nächsten beiden Monate, für die heiße Jahreszeit vorgenommen habe. Für Top-Leistungen im Recruiting und Employer Branding für die Allianz Österreich ist es notwenig, „am Ball zu bleiben“. Das sollte nicht nur während der EM vor dem Fernseher gelungen sein …

Es ist auf alle Fälle wieder an der Zeit, Abenteuer im Kopf zu starten. Bestes Reiseutensil dafür – ein Buch. Auch wenn kaum jemand während des Schul- oder Studienjahres ein Buch mehr sehen kann – jetzt ist es an der Zeit, in eine andere Welt der Bücher (geistig) einzutauchen, um sich auch neue Ideen zu holen oder sich auf das nächste Vorstellungsgespräch vorzubereiten.

Ist Lesen aber nur etwas für Oldies (vulgo: Grannys = Begriff meiner Töchter)? Manchmal könnten man auf diese Idee kommen. Denn der Lesestoff, den man oft schon in Schulen verpasst bekommt, hat häufig den unbändigen Charme, prüfungsrelevant zu sein. Ob an Uni oder FH – die Frage bleibt zudem, wie aktuell, wie praxisrelevant sind die Inhalte? Spaß am Lesen? Das können viele in der heutigen Zeit kaum mehr nachvollziehen. Die Konkurrenz von Facebook & Co. zu wirklichen Büchern ist oftmals wirklich enorm. Aber genug der Philosophie! Kommen wir zu den Büchern.

Empfehlung 1: Generation Z

Zu Beginn möchte ich allen Lehrenden und Eltern dieses Buch ans Herz legen. Generation Z – wie sie tickt, was sie verändert und warum sie uns alle ansteckt. Ein Buch von Professor Christian Scholz zum Nachdenken über ein absolut zukunftsrelevantes Thema: unsere Kids.

So problematisch jedenfalls die Schubladisierung von Menschen nach dem Geburtsjahr, dem Geburtsmonat oder einem anderen Merkmal ist – ich lade alle Leserinnen und Leser des Buches ein, mit mir gemeinsam nachzudenken.
Nachdenken, ob die Generation Z wirklich als „digital naiv“ bezeichnet werden kann, ob Arbeitsumgebung mit „open space“ und „free sitting“ für junge Menschen noch attraktiv dargestellt werden kann, welche Auszeichnungen für die Zielgruppe der 16-20-Jährigen geeignet erscheinen.

Empfehlung 2: The 7 Habits Of Highly Effective People

Ich habe zwei Geschäftspartner aus dem Bereich Employer Branding gebeten, mir Vorschläge zur Erweiterung meines „Managements-Horizonts“ zu geben.

Ralf Tometschek, Markenberater bei den Identitätern, Österreichs erster Agentur für Internal und Employer Branding, hat mir für den Sommer das Buch „The 7 Habits Of Highly Effective People“ empfohlen. Das Buch aus dem Bereich Selbstmanagement ist aus seiner Sicht immer noch eines der besten.

Sein Vorschlag klang gut. Ich reagierte sofort. Rezensionen aus der großen weiten Welt des www im Vorfeld lesen, bevor das Buch noch gekauft ist. Das ersetzt keinesfalls den Besuch einer Buchhandlung. Aber egal, wer die Bewertungen für ein Buch wirklich geschrieben hat, auf verschiedenen Plattformen wie zum Beispiel Amazon kann man sich vor dem Lesen eines Buches schon einen Eindruck verschaffen, wie das Werk anderen Lesern gefallen hat und welche Inhalte aus dem Werk besonders spannend sind.

Bis zum Weg 7 „Die Säge schärfen. Erhaltung des wichtigsten Kapitals – des eigenen Energiehaushalts in sozialer/emotionaler, physischer, mentaler und spiritueller Hinsicht“ sind es zwar einige Seiten zu lesen. Es klingt aber sehr spannend.

Empfehlung 3: Personalmarketing to go. Frechmutige Inspirationen für Recruiting und Employer Branding

Julia Hauska, Leiterin des CAREER Verlags der GPK Event- und Kommunikationsmanagement GmbH gab mir die Empfehlung für das Buch „Personalmarketing to go. Frechmutige Inspirationen für Recruiting und Employer Branding“. Frechmut – der Begriff ist mich sofort angesprungen, setzen wir doch demnächst die globale Employer Value Proposition (EVP) der Allianz um. Wesentliche Botschaft der EVP ist nämlich, dass die Allianz das Zuhause für jene ist, die sich trauen. Mut, um sich etwas zu trauen, kann eine sehr trockene oder ernste Angelegenheit sein. Frechmut sehe ich extra prickelnd für die Arbeit im Employer Branding. Fad habe ich immer schon gefunden, bei einer Karrieremesse Kugelschreiber zu verteilen. Da muss es doch mutigere Wege geben, um die besten Köpfe anzusprechen. Vielleicht finde ich welche im Buch.

Empfehlung 4: nicht irgend ein Krimi …

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Ein Krimi? DER Krimi! © Fotolia (stokkete)

Und welche Bücher werde ich persönlich am Strand lesen? Wenn es ganz heiß ist und die Sonne sich im Wasser spiegelt – es gibt aus meiner Sicht kaum besser passenden Lesestoff zu dieser Stimmung als einen Jerry Cotton. Wer nachvollziehen möchte, wie eiskalter Wind die Haare der Agenten zerzaust, während sie im Wolkenkratzerdschungel Manhattans das Begrüßungskommando für die Gangster aus der Vorstadt spielen, um sich nach den ersten Schüssen, die über den dampfenden Asphalt peitschen, in den brüllenden Jaguar hechten – wow! Das Niveau der Muss-Literatur wie „Keine Gnade für Verlierer“ oder „Leichentanz in Hollywood“ passt zu Badeschlapfen, Sand und Sonnenöl. Und ein Zusatz: Jerry Cotton ist „Literatur“, die es verzeiht, wenn man dabei am Strand einschläft.

Ich möchte zur eigenen Weiterbildung über Bücher motivieren und Tipps für HR-Literatur für Einsteiger und Profis geben und freue mich auf Ihre Empfehlungen für Sommer-Literatur oder Ihre Kommentare zu den Lesetipps, die wir für die heiße Jahreszeit gegeben haben.

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