Mein Monat als Ferialpraktikantin im Marketing

Ferialpraktikum

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26. September 2014 / geposted in / 0 Kommentare / von Dietmar Türk

Mein Name ist Alexandra Tomasitz, bin 17 Jahre alt und war als Ferialpraktikantin einen Monat lang im Market Management der Allianz. In diesem Beitrag werde ich von meinem Alltag der letzten Wochen berichten und dabei versuchen, euch einen kleinen Einblick zu geben.

Zur Zeit besuche ich noch die Graphische in der Abteilung Fotografie und werde nächstes Jahr hoffentlich meine Matura erfolgreich bestehen. Meine Hobbys sind Tanzen, Reisen, Sport und Freunde treffen.
Wie? Fotografie und Versicherungen? Die meisten denken, das passt gar nicht, allerdings habe ich bereits drei Praktika im Bereich Fotografie absolviert und tendiere nach der Schule in Richtung Wirtschaft zu gehen. Nun wollte ich endlich in eine andere Branche reinschnuppern.

An meinen ersten Arbeitstag kann ich mich noch ganz genau erinnern. Pünktlich um 8 Uhr 30 stand ich beim Portier und wartete mit einigen anderen Praktikantinnen und Praktikanten auf die Zuweisung in die jeweilige Abteilung. Nach einiger Zeit wurden wir MitarbeiterInnen zugeteilt und gemeinsam mit zwei weiteren Ferialpraktikantinnen, Ursula und Tanja, zum ersten Mal ins Market Management gebracht.

Ferialpraktikum

Alexandra & Tanja: Ferialpraktikum im Allianz Market Management

 

Market Management ist in fünf verschiedene Bereiche gegliedert, und gemeinsam mit Tanja wurde ich in der Abteilung „Branding, Digital & Direct“ eingeteilt. Unsere ersten „Ansprechpartnerinnen“ waren Selina und Nina, zwei Praktikantinnen – durch ihre offene und hilfsbereite Art fühlte ich mich sofort wohl. Zusammen erklärten sie uns den Ablauf im Büro, gaben uns Informationen über die Kolleginnen und Kollegen und deren Zuständigkeitsbereiche und erleichterten uns dadurch deutlich den Einstieg in den ersten Tagen.

Mein Arbeitstag begann meistens zwischen 8 Uhr 30 und 9 Uhr 15 in der Früh. Ganz neu für mich war ebenfalls die Gleitzeit, die meiner Meinung nach ein vorteilhaftes und – besonders wichtig – faires System ist. Perfekt geeignet für manche, die lieber zeitig in der Arbeit sind und somit die Möglichkeit haben, früher zu gehen, aber auch vorteilhaft für Spätaufsteher (dazu zähle ich), die es dafür in Kauf nehmen, auch mal eine halbe Stunde länger zu bleiben. So kann sich jeder nach Belieben die Zeit einteilen!

Besonders (positiv) überrascht hat mich, dass ich bei einer Versicherung meine Fotografie-Kenntnisse einsetzen konnte. Denn in Branding, Digital & Direct wird auch viel mit Facebook, Werbung und sonstigen Mitteln gearbeitet. Somit wurde mir die Möglichkeit geboten, Fotos für Facebook, Inserate für die Rapid-Zeitung und Flyer zu machen, worauf ich ziemlich stolz bin.

Die Tage vergingen, und dabei bekam ich einen kleinen Eindruck vom Ablauf im Market Management. Neue PraktikantInnen kamen, die Teamleiterin verließ uns in ihre Babypause. Zuvor bekam ich von ihr zusammen mit Ursula, Praktikantin in den Teams für Privat- und Bonusklub-Kunden – noch einen ziemlich coolen Auftrag: Eine Excel-Liste mit den Projektideen jedes Mitarbeiters lag in den Tiefen vieler Ordner gut versteckt abgespeichert. Unsere Aufgabe war es, die Liste auf einer Pinnwand darzustellen.

Viel Arbeit, verbunden mit großem Basteleinsatz, zahlte sich letztendlich aus. Nun steht die Pinnwand im Büro, um die Mitarbeiter über die Projektfortschritte auf dem Laufenden zu halten. Jedes Projekt, das bereits umgesetzt wurde, bekommt eine Feder. Mal sehen, vielleicht ist ja bis Ende des Jahres die Pinnwand voller bunter Federn.

Allgemein betrachtet, hatte ich das Gefühl, von allem ein wenig erledigen zu können und auch den Büroalltag, welcher mir sehr unbekannt war, kennenzulernen. Viele sind geteilter Meinung zwischen „Arbeiten in der Firma“ und „Selbstständigkeit“. Ein umstrittenes Thema, mit dem ich durch meine Erfahrungen im Kreativbereich manchmal auch konfrontiert worden bin. Die Meinungen gehen auseinander – und beides hat seine Vor- und Nachteile. Jedoch ist es schon sehr erfrischend, jeden Tag Leute um sich zu haben. In einem Büro ist immer etwas los, und mit einem guten Arbeitsklima ist die Motivation gleich doppelt so groß.

Am 31. Juli stand mein letzter Arbeitstag an. Einerseits freute ich mich, einen Monat lang meine Ferien noch richtig genießen zu können und einfach nur zu faulenzen. Andererseits hatte ich das Gefühl, mich langsam richtig eingelebt zu haben, und mir wird das Market Management, vor allem die anderen Praktikanten, ein bisschen fehlen.

Wie es jetzt weitergehen wird?
Nächstes Jahr hoffe ich, die Matura zu bestehen, und danach möchte ich vorerst einmal ins Ausland gehen – wohin genau, steht noch in den Sternen. Hauptsache ein wenig in der Welt herumkommen und Erfahrungen sammeln. Anschließend geht es ans Studieren, tendenziell im Moment Wirtschaft.

Zu guter Letzt möchte ich mich bedanken, die Möglichkeit bekommen zu haben, ein Praktikum bei der Allianz zu absolvieren. Es war eine sehr nette Erfahrung, und ich kann mir gut vorstellen, dass es mich bald wieder zurückziehen wird.

Bis bald!

Alexandra Tomasitz

 

 

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