Lehre in der Allianz

© Allianz, Fotograf: Reiner Riedler


19. März 2015 / geposted in / 4 Kommentare / von Gast Redakteur

Dass junge Leute es am Arbeitsmarkt schwer haben, ist kein Geheimnis. Als Studentin der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft konnte ich vor meinem Praktikum in der Allianz ein Lied davon singen. Was ich hier aber schnell gemerkt habe, ist, dass auf die Nachwuchsförderung sehr großer Wert gelegt wird. Das gilt nicht nur für uns Praktikantinnen und Praktikanten, sondern auch für Lehrlinge. Ich habe mich bei zwei Auszubildenden schlau gemacht, was ein Versicherungslehrling überhaupt alles macht und wie das Leben als Lehrling in der Allianz abläuft.

Nachwuchsarbeit im Fokus

Zunächst aber ein paar Fakten: Mit aktuell 171 Lehrlingen (60 Prozent davon sind übrigens Frauen!) zählt die Allianz zu einem der größten Lehrlingsausbildner der österreichischen Versicherungsbranche. Aber nicht nur einem der größten, sondern auch einem der besten: Vergangenen Herbst wurde die Allianz nämlich mit dem „place to perform“-Gütesiegel als viertbester Lehrbetrieb Österreichs ausgezeichnet. Vor allem in den Kategorien Arbeitstätigkeit, soziales Umfeld, Arbeitsumgebung, Lernaspekte, Zufriedenheit und Motivation, lag die Allianz weit vorne.

Die Lehre im Überblick

Eine Lehre in der Allianz dauert grundsätzlich drei Jahre und setzt sich aus dem Besuch von Berufsschule, Seminaren sowie Kursen und natürlich dem Berufsalltag zusammen. Was ich festgestellt habe, ist, dass sich das Bild der Lehrlinge (in der Versicherungsbranche) in den letzten Jahren deutlich geändert hat: Denn in der Allianz bewerben sich vor allem Maturantinnen und Maturanten und Personen mit einer anderen abgeschlossenen Ausbildung, aber auch viele, die ihr Studium nicht fortsetzen wollen. Seit einiger Zeit werden bei uns auch „Turbo-Lehrlinge“ ausgebildet, die die Lehre in nur einem Jahr absolvieren können, weil sie bereits eine Berufsbildende Höhere Schule (HTL, HAK …) mit Matura abgeschlossen haben. Typische Lehrlinge? Gibt es nicht mehr.

Was machen Versicherungslehrlinge genau?

Die Lehre zur Versicherungskauffrau oder zum Versicherungskaufmann klang für mich um ehrlich zu sein zu Beginn sehr trocken. Doch ich wurde eines Besseren belehrt, denn die Ausbildungsmöglichkeiten sind vielfältig: Egal ob im Kundenservice in der Verwaltung, der Vertrags- und Schadenabwicklung und im Rechnungswesen oder auch im Vertrieb in der Kundenberatung – unseren Auszubildenden stehen alle Wege offen.

In der Generaldirektion in Wien können die Lehrlinge alle sechs Monate in eine andere Abteilung wechseln. Dadurch sollen sie unterschiedliche Unternehmensbereiche, Abteilungen und Kolleginnen und Kollegen kennenlernen können. Turbo-Lehrling Daniel Radu beispielsweise war zu Beginn seiner Lehre im Allianz Kundenservice (AKS), wechselte dann in den „Sondervertrieb“ und ist jetzt in der Abteilung „Steuerung Vertrieb“ eingesetzt. „Von Offerte berechnen, Flüge buchen und Veranstaltungen organisieren, Aktenvermerke verschicken und Back-Office-Tätigkeiten ist bei mir alles dabei. Mir gefällt es, weil es sehr abwechslungsreich ist und jeden Tag etwas Neues auf mich zukommt“, erzählt mir Daniel. Einen Einblick in seine Tätigkeit gibt der Burgenländer übrigens auch auf unserer Karriere-Seite.

Eine weitere Möglichkeit ist auch die Lehre im Vertrieb, die seit Sommer 2013 in der Allianz angeboten wird. Hier können die Auszubildenden Erfahrungen in den Landesdirektionen und Kunden-Centern oder der Kfz-Zulassung sammeln.

Selfi: Allianz Lehrlinge

Lehrlings-Selfies: Melanie Witzelsperger, Lehrling im Allianz Kundenservice (AKS), ist vor allem von der Arbeit auf Augenhöhe begeistert. Lehrling Daniel Radu zeigt sich stolz vor seinem Arbeitsplatz, der Generaldirektion in Wien.

Arbeiten auf Augenhöhe

Besonders wichtig ist unseren Lehrlingen die Zusammenarbeit im Team und der zwischenmenschliche Umgang. Melanie Witzelsperger, seit Sommer vergangenen Jahres Lehrling im Allianz Kundenservice (AKS) in der Krankenversicherung, kann nur zustimmen: „Wir arbeiten auf Augenhöhe miteinander. Und dadurch, dass wir Lehrlinge Aufgaben erfüllen wie alle anderen, werden wir auch als vollwertige Teammitglieder behandelt“.

Rauf auf die Karriereleiter!

Den Entwicklungsmöglichkeiten in der Allianz sind keine Grenzen gesetzt. Nach erfolgreich absolvierter Lehrabschlussprüfung haben viele Lehrlinge nämlich auch die Möglichkeit, eine Planstelle in der Allianz zu bekommen. Pro Jahr schließen übrigens 50 Allianz Lehrlinge ihre Ausbildung ab.

Interessiert an einer Lehre in der Allianz? Wir – oder auch die erwähnten Lehrlinge – beantworten gerne alle Fragen. Wir freuen uns schon auf viele, viele Bewerbungen. Wie’s am besten klappen könnte? Wir haben ein paar Tipps!

Autorin: Lisa Wissenwasser

4 Kommentare
  • Ich habe meine Lehrer Bei der Allianz in Bern abgeschlossen. Dann aber den Arbeitgeber gewechselt. Ich habe sehr schöne und motivierende Erinnerungen meiner Lehrzeit bei der Allianz. Top Firma!

  • Hallo Yves! Danke für deinen Kommentar. Mit deiner Entscheidung für die Ausbildung bei der Allianz hast du Weitblick gezeigt.
    Ich freue mich, dass auch die Kollegen in der Schweiz eine spannende Bildungs-Allianz anbieten.
    Behalte die Allianz als weiteren Arbeitgeber für dich weiter im Focus.

  • Mein Bruder war bei Allianz: tolle Zeit für ihn. Dann musste er seinen Arbeitsplatz wechseln und kündigen…

  • Hallo Marcel!
    Ich hoffe, dass dein Bruder wichtige Werte an denen die Allianz arbeitet (Eigenverantwortung, Leistungs- und Teamorientierung), für seinen weiteren Karriereweg mitnehmen konnte.

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