Gesundheitsmanagement in der Allianz

Auch Dr. Strohmaier, Chef-Betriebsarzt der Allianz, achtet auf seine Gesundheitheit und lässt seinen Blutdruck von Schwester Maria messen.


7. April 2015 / geposted in / 2 Kommentare / von Gast Redakteur

Seit dem Jahr 1950 wird jährlich am 7. April der Weltgesundheitstag begangen, zur Erinnerung an die Gründung der Weltgesundheitsorganisation WHO im Jahr 1948. Von Mutter/Kind-Gesundheit über Volkskrankheiten wie Bluthochdruck bis hin zu Gesundheit im Alter – Ziel dieses Aktionstages ist es, das Bewusstsein in der Öffentlichkeit für bestimmte Schwerpunktthemen zu stärken. Diesen Tag zum Anlass genommen, habe ich mir einmal in meinem Unternehmen angesehen, wie das denn so mit der Gesundheitsförderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aussieht – und war erstaunt über die breite Palette an Angeboten.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Die Gesundheit von uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist für die Allianz ein hohes Gut. Denn sie trägt nicht nur zum persönlichen Wohlbefinden bei, sondern kann auch den Unternehmenserfolg beeinflussen. Kurz gesagt: gesunde Mitarbeiter, gesundes Unternehmen! Aus diesem Grund wurde als Weiterentwicklung des Betriebsärztlichen Dienstes im Jahr 2011 das „Betriebliche Gesundheitsmanagement“ in der Allianz etabliert. Unter der Leitung von Dr. Gerhard Strohmaier, dem Chef-Betriebsarzt der Generaldirektion in Wien, sollen betriebliche Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse so entwickelt und gestaltet werden, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem gesundheitsförderlichen Verhalten befähigt werden.

Betriebsarzt Dr. Gerhard Strohmaier. Er fungiert als Schnittstelle zwischen Führungsebene und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, koordiniert die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte der Landesdirektionen (in jeder Landesdirektion gibt es jeweils einen Betriebsmediziner bzw. eine Betriebsmedizinerin) und achtet darauf, dass die Aktivitäten plangemäß umgesetzt werden.
Betriebsarzt Dr. Gerhard Strohmaier. Er fungiert als Schnittstelle zwischen Führungsebene und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, koordiniert die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte der Landesdirektionen (in jeder Landesdirektion gibt es jeweils einen Betriebsmediziner bzw. eine Betriebsmedizinerin) und achtet darauf, dass die Aktivitäten plangemäß umgesetzt werden.

„Wir setzen vor allem auf Präventivmaßnahmen, damit es erst gar nicht zu einer Erkrankung kommt“, erklärt mir Dr. Strohmaier. Er organisiert daher gemeinsam mit seinem Team beispielsweise Informationsveranstaltungen, an denen alle Allianz Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kostenlos teilnehmen können – erst kürzlich war ich zum Beispiel bei einem Infotag zum Thema Darmkrebsvorsorge. Oder auch sogenannte „Arbeitsplatzbegehungen“, bei denen unter anderem überprüft wird, ob ausreichend Licht vorhanden ist und die Arbeitsplätze (Abstand zum Bildschirm, Höhe der Tische und Schreibtischsessel) richtig eingestellt sind.

Ein Angebot, das ich dieses Jahr auch nutzen werden, ist die FSME-Impfaktion, die es jedes Jahr im Frühjahr kostenlos für alle Allianz Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt. Im Herbst/Winter können wir uns von unseren Betriebsärzten auch gegen Grippe impfen lassen.

Vor allem auf die Vorsorgeuntersuchung ist Dr. Strohmaier stolz: „Heuer haben in der GD in Wien rund 30 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilgenommen. Im Vergleich dazu gehen nur fünf Prozent der Gesamtbevölkerung Wiens zur Vorsorgeuntersuchung!“

Drei Säulen: Bewegung, Anti-Stress und Ernährung

Aber es sind vor allem die drei Schwerpunktthemen Bewegung, Ernährung und Anti-Stress, denen in unserer heutigen Gesellschaft mehr Beachtung geschenkt werden muss, wie Dr. Strohmaier verdeutlicht: „Wussten Sie, dass wir Büroangestellten in unserem Leben rund 24 Jahre sitzend verbringen? Da ist es doch kein Wunder, dass die Hüfte mal zwickt, das Kreuz schmerzt und der Nacken steif ist.“ Daher gibt es zum Beispiel die „Bewegungsambulanz“, bei der ein Facharzt für physikalische Medizin verschiedene Untersuchungen anstellt und gleichzeitig therapiert.

Aber auch das Sportangebot hat hier einen großen Stellenwert, was mir persönlich sehr entgegenkommt: Ich habe viele Jahre in einer Lateinformation getanzt (zum Ende sogar erste Bundesliga) und musste leider zeitbedingt aufhören. Daher nehme ich nun seit Beginn meines Praktikums in der Allianz einmal pro Woche am „After-Work-Fitnesstraining“ im hauseigenen Turnsaal der GD in Wien teil, das von einem ausgebildeten Fitnesstrainer geleitet wird. Denn was gibt es Besseres, als sich nach einem harten Arbeitstag und stundenlangem Sitzen endlich bewegen und auspowern zu können (und das ohne erst irgendwo hinfahren zu müssen)? Für die Ausdauersportler unter uns wird auch ein Lauf- und Tennistraining angeboten (aber dafür muss ich erst ein wenig „vortrainieren“).

Und da ich selbst seit über einem Jahr begeisterter Yogi bin, war es natürlich zu erwarten, dass ich mich auch für die wöchentliche Yoga-Einheit anmelde, um den angestauten Stress abzubauen und wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Dazu können spezielle Entspannungstechniken erlernt und eine arbeitspsychologische Beratung in Anspruch genommen werden.

Neben ausreichend Bewegung darf natürlich die Ernährung zu einem gesunden Lebensstil nicht fehlen: viel Obst, Gemüse, regelmäßige Mahlzeiten und und und. Wie viele habe auch ich mir vorgenommen, meine Ernährung (mal wieder) umzustellen: weniger Schokolade und Knabbersachen, Kaffee und Cola … Dazu werde ich demnächst einen Termin bei einem Ernährungscoach machen. Denn auch zu diesem Thema gibt es Unterstützung von Seiten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Ich selbst habe schon immer sehr auf meinen Körper geachtet, versucht, mich gesund zu ernähren und viel Sport gemacht – aber seit ich das Praktikum in der Allianz habe, habe ich das Gefühl, irgendwie noch ein wenig gesünder zu sein.

 

Autorin: Lisa Wissenwasser

2 Kommentare
  • Als Krankenversicherter (privat) bei der Allianz schätze ich sehr Ihre Gesundheitstips. Mein leiden sind verschiedene Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten (z.B. Gewürz und Fett). Haben Sie dafür einen guten Rat für mich? Vielen Dank.

    • Sehr geehrter Herr Philippi,
      vielen Dank für Ihr nettes Feedback. Zum Thema Nahrungsmittelunverträglichkeit empfehlen wir, sich auf jeden Fall mit dem Arzt Ihres Vertrauens zu beraten.
      Freundliche Grüße
      Josef Glatzl, Allianz Unternehmenskommunikation

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