Frauen und Technik? Erfolgsbeispiele aus der Allianz

Frauen in der Technik, IT-Spezialistinnen Johanna Kivalo, Petra Dunkel und Maria Haipl (v.l.n.r.) aus der AMOS Austria. © Allianz


21. Oktober 2014 / geposted in / 2 Kommentare / von Kerstin Klement

In der Allianz wird die Frage „Frauen und Technik“ definitiv mit Ja beantwortet! Wir legen großen Wert auf Diversity und Gleichberechtigung und zeigen hier Erfolgsbeispiele anhand von Julia, Petra, Maria und Johanna:

Erste Kfz-Sachverständige Österreichs

Julia Kaiblingers Vater besitzt eine Autowerkstatt. Die Begeisterung für Technik füllte schon früh ihren Alltag, die ersten Fertigkeiten eignete sie sich als Kind an. Deshalb war es für sie auch naheliegend, sich beruflich mit Autos zu beschäftigen. Nach dem Besuch einer HTL mit Vertiefungsfach Fahrzeugbautechnik hat sich Julia deshalb dazu entschlossen, zusätzlich die Meisterprüfung in Kraftfahrzeugtechnik zu absolvieren. Ihren jetzigen Chef lernte sie bereits im Laufe ihrer Ausbildung bei einem Vortrag kennen, wo dieser sie für den Beruf des Sachverständigen begeisterte. Auch die Sympathie war sofort da. „Dass er absolut wertfrei auf unsere Gruppe zugegangen ist und mich als Frau nicht anders gesehen hat, ist mir sofort positiv aufgefallen“, erzählt Julia.

Julia Kaiblinger

Julia Kaiblinger, Kfz-Sachverständige © Allianz

Julia ist bei der Allianz im Innendienst in der Schadensbesichtigung tätig. Sie beurteilt Schadensfälle dahingehend, ob die von der Werkstatt vorgeschlagene Reparatur richtig dimensioniert und kalkuliert wurde. Nach dem Stand der Technik entscheidet sie über die Reparaturmethode und die Reparaturwürdigkeit einer Sache. Solche Entscheidungen als Frau zu verteidigen, ist nicht immer einfach. „Wenn ich zum Beispiel in einer Werkstatt anrufe, gibt es zwei mögliche Reaktionen. Die einen sagen, wie toll sie das finden, eine Frau als Sachverständige zu haben, die anderen halten dich nur für die Telefonistin. Dieser Irrtum ist jedoch sehr schnell ausgeräumt. Eine weibliche Sachverständige entspricht ja nicht dem gängigen Berufsbild, aber da kann ich durch meine fachliche Kompetenz überzeugen und werde sehr gut akzeptiert“, erzählt Julia über ihren Arbeitsalltag. Seit mittlerweile fast sieben Jahren ist sie nun Kfz-Sachverständige bei der Allianz und immer noch die einzige ihres Fachs in ganz Österreich, von ihren Kollegen wurde sie sofort gut aufgenommen.

Julia denkt außerdem darüber nach, eine Führungsposition anzustreben und nimmt deshalb am unternehmensinternen Mentoring-Programm für Frauen teil. Bei der Allianz fühlt sie sich auf jeden Fall bestens aufgehoben. „Egal, welche beruflichen Herausforderungen noch warten – ich weiß, dass meine Kollegen und das Unternehmen mich in jeder Entscheidung unterstützen und fördern werden.“

Die IT wird „weiblicher“

Die AMOS (Allianz Managed Operations & Services) ist eine Tochter der Allianz und organisiert unternehmensweit die IT der Versicherungsgesellschaft. War die IT-Branche vor allem in ihren frühen Jahren als Männerdomäne bekannt, so sind Frauen mittlerweile schon lange in technischen Berufen ebenso etabliert und angesehen. Maria Haipl hat diese Entwicklung mitgemacht. Sie hat eine HTL für Softwareentwicklung besucht und ist Projektleiterin bei AMOS: „Vor 15 Jahren hatte man es als Frau nicht leicht, in der IT Fuß zu fassen, man musste mehr denn je Fleiß, Ehrgeiz und Wissen beweisen.“

„Wichtig ist, was man drauf hat, egal, ob Mann oder Frau“, beurteilt auch Johanna Kivalo ihr Arbeitsumfeld. Sie ist in ihrer Abteilung für Projekt- und Ressourcenplanung zuständig und eine Technikerin aus Fleisch und Blut, obwohl sie jetzt großteils organisatorische Aufgaben erledigt. Immer eher handwerklich als künstlerisch begabt, war es für sie nur natürlich, auch selbst beruflich in die Technik zu gehen. Umgeben von Männern fand sie es sogar einfacher, sich hervorzutun und aufzufallen. „Nur so kommt man beruflich voran. Was ich an der Allianz als Arbeitgeber besonders schätze, ist die Unterstützung, die einem entgegengebracht wird, wenn man sich beruflich verändern möchte.“

Ihren Weg zu ihrem aktuellen Arbeitgeber ebnete sich Maria Haipl schon sehr früh. Seitdem sie 14 Jahre alt war, absolvierte sie während ihrer ganzen Ausbildungszeit ihre Ferialpraktika bei der Allianz, und knapp 15 Jahre später und um vieles an Wissen und Erfahrung reicher fand sie ihren Weg zurück zum Unternehmen. „Sehr viele Kollegen sind immer noch da, sie begrüßten mich mit den Worten ‚Welcome Home’ – und so fühlt es sich auch an“, erzählt Maria. Sie kann sich vorstellen, sogar bis zur Pension hier zu arbeiten.

Petra Dunkel ist erst seit kurzem als Datenbankadministratorin bei AMOS, das Unternehmen wurde ihr von Freunden empfohlen. Ihre Aufgabe ist es, Datenbanken zu warten und weiterzuentwickeln. Sie studierte Mathematik mit dem Vertiefungsfach Softwareentwicklung und findet, dass gerade Frauen gut darin sind, logisches Denken und Kreativität miteinander zu verbinden, um Lösungswege zu finden. „Außerdem gefällt es mir, in etwas gut zu sein, von dem die meisten Menschen annehmen, dass nur Männer es können“, schmunzelt sie.

Frauen steht also einer technischen Karriere nichts mehr im Weg. Die Allianz setzt außerdem unternehmensweit Schwerpunkte in der Frauenförderung. So gibt es etwa ein spezielles Mentoring-Programm, Kinderbetreuung sowie flexible Arbeitszeit-Modelle, um die individuellen Karrierewege aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen.

Interessiert an einem Job bei der Allianz? Alle offenen Stellen gibt es unter www.allianz.at/topjobs.

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