Formel 1: Ein Blick hinter die Kulissen

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19. Juni 2015 / geposted in / 0 Kommentare / von Dietmar Türk

Heulende Motoren, Traumgagen, atemberaubende Duelle mit hunderten Pferdestärken unter der Haube – die Formel 1-Piloten sind die modernen Gladiatoren, die Millionen Menschen in ihren Bann ziehen. Doch warum sponsert die Allianz gerade diesen Sport?

 

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alle Bilder: © Allianz

Unsereiner kriegt ja schon die Krise, wenn es auf der Achterbahn mit 150 Sachen senkrecht Richtung Erdmittelpunkt geht. Der Puls auf 200, die Knie schlottern beim Aussteigen – Gott sei Dank ist da ein rettendes Geländer, an dem man Halt findet, während sich rundherum noch alles im Kreis dreht. Und für die fünf Minuten Loopingfahren hat man auch noch Geld bezahlt.

Formel 1-Fahrer nehmen wesentlich größere Strapazen gern in Kauf. Denn je weiter sie an die Grenzen der Belastbarkeit vordringen, desto höher sind ihre Chancen, einen Platz auf dem Stockerl zu ergattern. Und obendrein die Bewunderung von Milliarden Zusehern – ganz nebenbei gibt’s noch ein paar Milliönchen mehr aufs Konto.

Ein weltweites Zeichen

Aber jetzt mal zur Sache. Die Beziehung zur Formel 1 begann, als die Allianz im Jahr 2000 zum Team-Sponsor wurde. Ihr Ziel ist es, den Einfluss und die Popularität der Formel 1 zu nutzen, um die Bedeutung der Verkehrssicherheit sichtbarer zu machen.

Täglich sterben 3.000 Menschen weltweit bei Verkehrsunfällen, und rund 30.000 werden schwer verletzt. Als globaler Versicherer von über 50 Millionen Autos hat die Allianz reges Interesse daran, die Häufigkeit und Schwere von Unfällen zu reduzieren. Durch ihren Einsatz für die Formel 1 kann die Allianz zwischen der Sicherheit der Formel 1-Fahrer und der alltäglichen Sicherheit von Autofahrern auf der ganzen Welt eine Verbindung herstellen.

Das belegt die Arbeit des Allianz Zentrums für Technik (AZT) in München/Ismaning, das seit mehr als 70 Jahren erfolgreich Forschung zur Verkehrssicherheit, zum Insassenschutz und zur Reparaturfreundlichkeit von Kraftfahrzeugen betreibt.

Das Safety Car

Ein prominentes Signal in punkto Verkehrssicherheit ist das Safety-Car mit Allianz Branding. Es kommt immer dann zum Einsatz, wenn der Renndirektor aus Sicherheitsgründen das Tempo drosseln will – zum Beispiel nach einem Unfall oder weil die Strecke wegen heftiger Regenschauer unter Wasser steht. Dieser Sicherheitswagen wird von einem erfahrenen Rennfahrer gesteuert – seit 2000 ist das Bernd Mayländer.

Offizieller globaler Partner der Formel 1

Die Allianz ist auch Verkehrssicherheits-Partner des MERCEDES AMG PETRONAS Formel 1-Teams  mit Sitz in Brackley im Vereinigten Königreich. Das Team ist für das Design, die Entwicklung, das Testen und den Betrieb der Fahrzeuge mit den weltbekannten Fahrern Nico Rosberg und Lewis Hamilton verantwortlich.

Die wesentlichen Sicherheitselemente – Sicherheitsgurte, Rennoveralls und das Kopf- und Nacken-Schutzsystem – tragen das Allianz Logo. Im Rahmen einer globalen Kampagne mit den beiden Team-Fahrern in den Hauptrollen nutzen wir deren Popularität, um das globale Bewusstsein für Verkehrssicherheit zu schärfen und die Zahl der Verkehrsunfälle und deren Folgen zu verringern. Die Videos sollen zum Nachdenken und Umdenken anregen. Wir hoffen, dass diese Rechnung aufgeht. Denn an der mangelnden Sicherheit der Fahrzeuge liegt es nur selten, wenn es hierzulande kracht. Häufigste Unfallursache sind die Personen hinter dem Lenkrad, die sich durch irgendetwas ablenken lassen. Einer der gefährlichsten Klassiker ist der Griff zum Handy.

Wussten Sie, dass …

  • die Formel 1 seit Imola 1994 keinen Fahrer mehr durch einen Unfall verloren hat? Das ist ein Beleg dafür, dass seither in puncto Sicherheit wesentliche Fortschritte erzielt wurden.
  • ein Formel 1-Rennwagen bei einer Geschwindigkeit von 180 km/h theoretisch an der Decke fahren könnte?
  • die Cockpitseiten Belastungen von 250 Tonnen standhalten müssen?
  • ein Formel 1-Fahrer durchschnittlich pro Grand Prix 2 kg Gewicht verliert und seine Herzfrequenz Spitzen von 190 Schlägen pro Minute erreicht?
  • die Cockpittemperatur durchschnittlich 50 Grad Celsius beträgt?

 

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