Wie ist ein Ferialpraktikum in der Allianz?

Ferialpraktikum

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15. September 2016 / geposted in / 0 Kommentare / von Gast Redakteur

150 Ferialpraktikumsplätze hat die Allianz in Österreich 2016 in verschiedenen Bereichen vergeben. Auch dieses Jahr sind wir wieder auf der Suche nach Highflyern für die Büroarbeit. Wenn ihr gerade vor eurer Bewerbung steht, stellt ihr euch aber vielleicht die Frage: Wie verbringen Ferialis ihren Arbeitsalltag? Mein Name ist Verena, und ich war letzten Sommer Ferialpraktikantin in der Personalabteilung der Allianz. Ich konnte dadurch direkten Einblick in den Recruiting-Prozess der Allianz erhalten und habe eine sehr interessante Zeit hinter mir. Während man sich unter einem Praktikum in einem Bereich wie Personal jedoch schnell etwas vorstellen kann, gibt es andere Abteilungen, die kaum bekannt sind. Um dir auch in jene Bereiche, die vielleicht weniger bekannt sind, Einblicke zu ermöglichen, habe ich mich an die Arbeit gemacht und einige Ferialis interviewt.

David, 19: „Eigentlich dachte ich, Ferialis werden nicht richtig geschult, doch bei mir war das anders.“ (Vertrag Schnellservice – Allianz Kundenservice Wien)

David war das erste Mal Ferialpraktikant in der Allianz und wurde sofort überrascht. Damit, dass er gleich zu Beginn eine zweiwöchige Schulung über SEPA-Lastschriftverkehr mit regulären Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Allianz besuchen durfte, hätte er nämlich nie gerechnet. Üblicherweise werden Ferialis von Unternehmen seiner Einschätzung nach nicht richtig geschult – doch bei ihm war das anders. Daher konnte er auch nach zwei Wochen schon selbst Bankdatenänderungen und Aktivierungen von SEPA-Lastschriftmandaten durchführen und hatte die Aufgabe, mit Geld der Kundinnen und Kunden verantwortungsvoll umzugehen.

Jasmin, 21: „Ich bin ein bisschen wie Sherlock Holmes.“ (Inkasso)

So beschrieb mir Jasmin ihre vielfältigen Aufgaben im Inkasso. Dort kontrollierte sie, ob auf den Konten der Versicherungsnehmerinnen und -nehmern Unstimmigkeiten auftauchen. Beispielsweise widmete sie sich der Frage, ob auf Konten zu viel eingezahltes Geld liegt. Dies war zum Beispiel dann der Fall, wenn jemand bereits in Zahlungsverzug war und den Betrag nach einer Mahnung doppelt eingezahlt hatte. In solchen Fällen überprüfte sie, was falsch gelaufen ist, und handelte dementsprechend, beispielsweise indem sie Geld an Kundinnen und Kunden zurück überwies.

 

150 Ferialpraktikantinnen und -praktikanten sammelten diesen Sommer Erfahrungen in der Allianz Österreich. Darunter auch (von links nach rechts): Verena König, Alan Luong, Jasmin Baier, Eva Maria Mandl, David Markovic, Raphaela Kittler, Christoph Stettner und Nikola Schrauf.

150 Ferialpraktikantinnen und -praktikanten sammelten  im  Sommer 2016 Erfahrungen in der Allianz Österreich.
Darunter auch (von links nach rechts): Verena König, Alan Luong, Jasmin Baier, Eva Maria Mandl, David Markovic, Raphaela Kittler, Christoph Stettner und Nicola Schrauf.

 

Nicola, 16: „Der familiäre Umgang, auch gegenüber neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ist definitiv etwas Besonderes.“ (Kundencenter Eisenstadt)

Die Allianz in Österreich hat ihren Hauptsitz in Wien. Das heißt aber noch lange nicht, dass es in den einzelnen Bundesländern keine spannenden Ferialpraktikums-Angebote gibt! Das konnte mir Nicola, der ein Praktikum im Kundencenter Eisenstadt gemacht hat, nur bestätigen. Während seines Ferialpraktikums konnte er vor allem Einblicke in das Thema „Kfz-Versicherungen“ bekommen. Seine Tätigkeiten in diesem Bereich waren vielfältig: Er unterstützte Zulassungen, übernahm das Telefon, wenn eine Kundin oder ein Kunde Hilfe brauchte, und bemühte sich, Anliegen bestmöglich zu bearbeiten. Die Aufgabenvielfalt machte den Job spannend, und das familiäre Klima rundete ein gelungenes erstes Ferialpraktikum ab.  

Florian, 19: „Mein Praktikum bei der AMOS war bereits das vierte in der Allianz.“ (AMOS)

Nach bereits zwei Praktika im Kundenservice und einem in der Generaldirektion konnte Florian dieses Jahr die AMOS live kennen lernen. Für alle, die noch nichts von diesem Unternehmen gehört haben: Es handelt sich um die IT-Gesellschaft der Allianz und ja – sie bietet Ferialpraktika an. Wenn man das Wort IT hört, denkt man vielleicht nur ans Hardcore-Programmieren. Florian hat eine andere Erfahrung gemacht: Er hatte im AMOS Office viel mit Personalthemen, der Planung von Büroräumlichkeiten und unterschiedlichen Auswertungen zu tun. Seinen Arbeitsalltag besonders ausgezeichnet hat das nette Team, in dem er sich wohl und gut aufgehoben fühlte.

Das waren die Erfahrungen einiger Ferialis des Jahres 2016. Wenn diese Einblicke dein Interesse geweckt haben, bewirb dich einfach ab Jänner für ein Ferialpraktikum im Jahr 2017.Vielleicht sehen wir dich dann nächstes Jahr als Sherlock Holmes oder in Ausbildungsmission dabei, unser Haus zu durchstreifen. Unsere Ferialis haben auf jeden Fall schon einige Tipps für deine Bewerbung:


  5 Tipps für die Bewerbung:

  1. Finde heraus, welches Ferialpraktikum du wirklich machen willst. Welcher Bereich, welches Unternehmen interessiert dich?
  2. Recherchiere über unterschiedliche Ferialpraktika Angebote (z.B. auf Unternehmenshomepages, Karriere-Seiten und direkt bei Messen) und bewirb dich rechtzeitig.
  3. Gestalte deinen Lebenslauf übersichtlich und ansprechend.
  4. Erkläre im Anschreiben deine Motivation für dein Ferialpraktikum, ohne dabei unnötig auszuschweifen.
  5. Gib nicht auf, wenn die erste Bewerbung nicht klappt.

 

Steffi ist auch dieses Jahr auf der Suche nach Highflyern im Sommer

 

Autorin: Verena König, Recruiting & Employer Branding

 

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