Tipps für ein Praktikum in den Ferien – Teil I

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15. Januar 2015 / geposted in / 0 Kommentare / von Michael Bilina

Ein Praktikum in den Ferien ist oftmals der erste Einstieg in die Praxiswelt.

Aus Sicht eines Recruiters und Vaters zweier Töchter möchte ich in einer zweiteiligen Serie Tipps für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, aber auch für Eltern weitergeben.

Was gibt es heute nicht alles im Angebot: Das beste Ferialpraktikum aller Zeiten, den Superpraktikanten, Pflichtpraktika für berufsbildende höhere Schulen. Man liest von Pay for work, Voluntariaten, im Internet erfährt man auch von Praktika, die man ersteigern konnte, Jobs, bei denen man nicht angemeldet wurde oder dem versprochenen Lohn nachlaufen musste.

Doch diese ganzen Angebote sind schwer gefragt und schnell vergeben, so ist es für Schülerinnen und Schüler oder Studierende gar nicht so einfach, die berühmte „Praxisluft“ zu schnuppern und sich im Sommer auch noch etwas dazuzuverdienen.

1) Wann soll man sich für eine Ferialpraxis bewerben?

Wann ist der beste Zeitpunkt, sich um Praktika umzusehen? Einige Unternehmen bieten seit letztem September bereits Sommerjobs für 2015 an. Andere bieten erst spät im März oder gar im Juni (z.B. bei der Best oder der Karrieremesse an der Uni-Wien) Plätze für den Sommer an.

In der Zeit von September bis Juni gilt es „wachsam“ zu sein – aber je länger man wartet, desto geringer wird die Auswahl.

Als Recruiter in der Allianz empfehle ich – das wird wohl niemanden verwundern – mit voller Überzeugung die Ferialpraktika beim größten Versicherer weltweit. Auf unserer Karriere-Webseite werden ausschließlich im Jänner unterschiedliche Ferialpraktika für Juli und August ausgeschrieben.

2) In welchen Abteilungen gibt es in der Allianz Praktikumsplätze?

Das Angebot in der Allianz ist vielfältig: Marketing, Aufgaben im Vertrags- und Schadenservice im Kundenservice, in der Outbound-Telefonie, in den Abteilungen Recht & Compliance, der Unternehmenskommunikation oder in Human Resources, der Mathematik, der Organisation&Planung, der Büroverwaltung, in AMOS, der IT-Welt der Allianz, …

In den Bundesländern gibt es in einzelnen Kundencentern oder den Landesdirektionen Plätze für eine Sommerjob.

Für viele Positionen sind Vorkenntnisse aus dem Studium notwendig (z.B. Marketing, Mathematik, Recht) – allgemein kann ich aber die Empfehlung geben, in einem Praktikum im Sommer auch etwas auszuprobieren, um aus den dabei gemachten Erfahrungen zu lernen. Gerade im Outbound z.B. lernt man effizient zu telefonieren und auf Kundenbedürfnisse einzugehen.

3) Wo kann ich mich über die Allianz als Arbeitgeberin informieren?

Was grundsätzlich als Vorinformation hilft, ist ein Blick auf die Arbeitgeberbewertungsplattform kununu– wie ist es anderen Ferialis gegangen, was haben die erlebt? Vergleichbar mit der Vorauswahl des nächsten Urlaubsdomizils kann man sich ja die besten und die schlechtesten 20% der Bewertungen wegdenken – die Wahrheit über den Arbeitgeber wird wohl in der Mitte liegen. Aus den Erfahrungen, die andere gemacht haben, kann man aber lernen. Die Plattform lebt natürlich von ehrlichen und fairen Einträgen – eine Motivation dazu macht auf alle Fälle Sinn.

Weitere Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung finden Sie hier.

4) Wie groß ist die Konkurrenz bei der Bewerbung?

Die Konkurrenz für ein Ferialpraktikum ist für Bewerberinnen und Berwerber groß. Bevor man den 15. Geburtstag gefeiert hat, geht rein gesetzlich gar nichts. Ab dann steht man mit Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Schulformen und immer mehr Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen im Wettbewerb.

Die letzten Jahre haben wir in einem Monat, in dem wir die Position ausgeschrieben haben, ca. 750 Bewerbungen für ca. 150 Plätze im Sommer in der Allianz erhalten.

5) Was sind MIKIs?

Als Bewerberin oder Bewerber für einen Ferienjob steht man in sehr vielen Unternehmen im Wettbewerb mit MIKIs (Mitarbeiterkinder), WUKIs (Wunschkandidaten, die schon einmal in dem Bereich gearbeitet haben oder von sehr guter Stelle empfohlen werden) und in einigen Firmen auch BRAKIs (sogenannte Betriebsratskinder).

Werden MIKIs bei der Auswahl bevorzugt? Es gibt Unternehmen, die keine Mitarbeiterkinder für Ferialpraktika nehmen, es gibt auch welche, die sich nur für Kinder mit Verwandtschaftsbezug entscheiden.

Bei der Allianz zählt bei der Auswahl für ein Praktikum die Qualifikation. In den Fällen, bei denen für eine gesuchte Stelle im Sommer zwei Bewerbungen mit gleicher Qualifikation vorliegen, werden wir uns wahrscheinlich für den MIKI-Kandidaten entscheiden. Wir haben in den letzten Jahren nämlich festgestellt, dass die Verbindlichkeit der Zusage eines MIKIs ist im Vergleich zu Zusagen „von außen“ bedeutend höher ist.

Jedenfalls gilt es aber zu betonen, dass es in der Allianz nicht reicht, „jemanden zu kennen“ – die Qualifikationen für eine Position müssen gegeben sein.

 

Hier gehts übrigens zu unseren Praktikastellen und in wenigen Tagen erscheint der zweite Teil der Tipps.

Über Kommentare und Gedankenaustausch freue ich mich schon jetzt.

 

 

 

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