Auslandsentsendung: Für die Allianz fern der Heimat arbeiten

Unser Mann in Paris: Das Abenteuer Mitarbeiteraustausch kann Robert Svoboda nur jedem empfehlen.


6. April 2016 / geposted in / 0 Kommentare / von Lisa Wissenwasser

Wien, Jakarta, Buenos Aires oder Chicago – als globales Versicherungsunternehmen ist die Allianz in fast allen Kontinenten der Welt tätig. Von dieser Internationalität können auch Allianz Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren. Denn für das Unternehmen ein Projekt im Ausland zu betreuen, ist doch für viele DER Traumjob, oder? Während sich manche für einen Auslandsaufenthalt im Rahmen einer Projektmitarbeit entscheiden, der nur wenige Tage dauert, ist auch ein Aufenthalt in einer Schwestergesellschaft für mehrere Wochen, Monate oder sogar Jahre möglich. Den Großteil unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich für einen Austausch interessieren, zieht es nach München in unsere Muttergesellschaft, die Allianz SE, oder nach Stuttgart, unsere Zentrale der Lebensversicherung. Robert Svoboda aus dem Market Management in Österreich hat sich für die Allianz Global Assistance (AGA) in Paris entschieden und mir berichtet, was das Besondere an dieser Auslandsentsendung war.

Paris, je t‘aime

Robert Svoboda ist seit über 25 Jahren in der Allianz Gruppe in Österreich tätig. Als Fachexperte im Market Management und Projektleiter von Allianz Assistance-Produkten & Co. stand er in der Vergangenheit bereits häufig in Kontakt mit den französischen Kolleginnen und Kollegen. Und auch Paris hat es ihm schon immer angetan, wie mehrere Urlaube des frankophilen Wieners beweisen. Somit zögerte er nicht lange, packte die Gelegenheit am Schopf und zog für fünf Monate gemeinsam mit seiner Ehefrau in die Stadt der Liebe.

Vorbereitung ist die halbe Miete

Bevor es allerdings ernst wurde, musste noch so einiges geplant werden. Im Vorhinein machte Svoboda daher noch einen Sprach-Intensivkurs, denn an der Sprache sollte es schließlich nicht scheitern. Ausgangslage: Null Komma Nix. Innerhalb von zwei Wochen erreichte Svoboda ein gutes Französisch-Niveau. Hut ab! Oder „Chapeau!“, wie der Franzose sagt. Im Endeffekt stand dann aber doch Englisch auf der Tagesordnung – im Büro, weil dort eine Vielzahl an Nationalitäten aufeinandertrafen und Englisch der kleinste gemeinsame Nenner war, und im Privatleben. „Die Franzosen merkten schnell, dass meine Französisch-Kenntnisse ausbaufähig waren, und sprachen mich immer sicherheitshalber gleich auf Englisch an“, erzählt Svoboda.

Dem Fachexperten war es auch ein Anliegen, die künftigen Kolleginnen und Kollegen vorab kennenzulernen: „Das muss von Anfang an passen. Sonst lebt man für mehrere Monate in einer fremden Stadt und fühlt sich nur als fünftes Rad am Wagen.“ Außerdem wurden vor Beginn der Entsendung konkrete Ziele der gemeinsamen Arbeit genau festgelegt und vereinbart.

Eines hat Svoboda aber auch lernen müssen: „Im Nachhinein ist man immer g’scheiter.“ Seine Wohnsituation in Paris war nämlich etwas gewöhnungsbedürftig. Wie in der französischen Hauptstadt üblich muss man dort mit vergleichsweise wenigen Quadratmetern auskommen. „Ich würde alles wieder so machen. Abgesehen von der Wohnung, die würde ich auf jeden Fall im Vorhinein besichtigen. Fünf Monate sind immerhin eine ganz schön lange Zeit.“

Mission: Verständnis

„Als Spezialist in der Assistance wollte ich erfahren, wie dort gearbeitet wird. Welche Angebote hat die AGA in Frankreich? Andersrum wollte ich ihnen wiederum zeigen, wie wir in Österreich Assistance-Produkte verkaufen, worauf wir beim Verkauf achten“, erzählt Svoboda. „Beide Seiten haben danach besser verstanden, warum der jeweils andere Part so arbeitet, wie er eben arbeitet.“ Spannend sei auch der multikulturelle Austausch gewesen: „In der AGA treffen viele verschiedene Nationalitäten, Kulturen und Interessen aufeinander. Und trotzdem – oder gerade deswegen – ziehen alle an einem Strang.“ Eine Auslandsentsendung würde der Wiener auf jeden Fall wieder machen.

Karrieretipp vom Experten

„Wer seinen Lebenslauf mit internationaler Erfahrung bereichern möchte, kann die offenen Stellen in unserem Bewerberportal nach dem Traumjob durchsuchen. Wer Lust auf Veränderung hat, sollte dies jedenfalls mit der Führungskraft abstimmen. Aktuell finden sich zum Beispiel 131 Jobs in Amerika oder 23 Positionen in der Region Asien-Pazifik zur Auswahl. Aktuelle Einblicke in die Allianz Welt sind auch auf unserer Karriereseite auf Facebook zu finden. Trauen Sie sich!“, meint Michael Bilina aus HR Recruiting.

 

Lesetipp: In einer aktuellen Studie hat sich Mercer mit Auslandsentsendungen beschäftigt. Sie sind der Frage nachgegangen, welche Gründe es für ein Unternehmen gibt, Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter ins Ausland zu entsenden. Hier geht’s zur Studie.

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